Heute ist der 31. Oktober und Samhain steht wieder vor der Tür mit all unseren Ahnen, die hinter dem Nebel warten und auf uns achten. Zum ersten Mal dieses Jahr werde ich an Samhain jemanden besonderes trauern. Mein Opa, der Mann der mir wie ein Vater war, hat mich, hat uns dieses Jahr im Februar verlassen. Über den Schock bin ich zwar immer noch nicht weg, aber ich weiss, das er auf der anderen Seite ist, das er ein Auge auf uns behält und das es ihm gut geht, er aber nicht möchte, das wir uns an ihm heranklammern, das wir loslassen. Schwierig, wenn man jemanden so geliebt hat, wie ihn.
Also habe ich mir deshalb vorgenommen, ihn und meine anderen Ahnen zu feiern. Wir werden eine Nusskette basteln, und einen Samhain-Schmauss mit dem kleinen Kater und dem Schildkrötenbaby vorbereiten. Den leeren Platz mit aufdecken und natürlich mit dem Nachtisch anfangen und uns zur Vorpseise aufessen. Wir werden kein stilles essen haben, denn unsere Toten, insbesondere mein Opa, waren fröhliche Menschen, lachende Menschen und sie hätten sich eine makabere Stimmung nicht gewünscht (dabei muss ich immer an diesen Text denken).
Ich wünsche euch allen ein gesegnetes Samhain und lasse euch in musikalischer Begleitung von Loreena McKinnitt. (Ich liebe dieses Lied)
Für ein weniger feierliches Lied und eine schlichtere musikalische Begleitung, könnt ihr hier in das Samhain-Lied von Lisa Thiel reinhören, das Liath auf ihrem Blog gepostet hat.
