mercredi 30 octobre 2013

:: Yulwichteln bei Amala ::

Jedes Jahr beobachte ich wie in Kleinbloggersdorf eifrig zu Weihnachten gewichtelt wird und hab' immer eifersüchtig auf die Fotos der Geschenke geschielt. Dieses Jahr habe ich beschlossen mitzuwichteln und ich freu mich wie 'ne Schneekönigin! 


Das Yulzauberwichteln findet bei Amala Krähenfeder statt und ihr könnt euch bis zum 1. November noch anmelden. Macht doch mit!

:: Speisepläne und häusliche Organisation ::

Wenn man eine alleinerziehende, ganztagsarbeitende Mamahexe ist, muss man sich schon ein bissl häusslich organisieren. Ich habe das große Glück Haustrolle Kinder zu haben die (mehr oder weniger) leidenschaftlich alles essen. Das Problem wäre eher das ich aus Müdigkeit ein paar Spaghetti in kochendes Wasser werfe und guten Appetit.

In der Woche essen der kleine Kater jeden Mittag in der Kantine, der Schildkröterich bei der Tagesmutter und ich an der Schule wo ich mir meine Lunchbox mitnehme, das heißt, wir essen jeden Tag Frühstück und Abendessen gemeinsam, und am Wochenende halt das Mittagessen dazu. Das sind dann insgesamt 9 warme Mahlzeiten. Mittwoch Mittags esse allein zu hause, so gibt es meistens Resteessen für mich.
Zu Hause essen wir meistens vegetarisch, denn die Kids hatten schon ihre (viel zu) ausreichende Portion Fleisch (darüber berichte ich hier). Das lässt viel Platz für leckere und abwechslungsreiche Rezepte. .

Um mich besser zu organisieren, habe ich unseine Wochenbasis zusammengebastelt, die mir als Leitfaden dient und trotzdem für Abwechslung sorgt. Diese sieht so aus:

Montag Abends: Suppe (warm oder kalt) und Nachtisch auf Getreidebasis (Hirsebrei, Reispudding, etc...)
Dienstag Abends : Pasta oder Getreide (!) und als Nachtisch Obst
Mittwoch Mittags: Reste für mich
Mittwoch Abends: Gemüse in beliebiger Form und oft Nüsse, Mandeln, Trockenobst
Donnerstag Abends: Gericht auf Hülsenfrüchtlerbasis und Nachtisch nach Jahreszeit
Freitag Abends: Pizza, Pasta oder Crêpe Party mit unserer Traumbabysitterin
Samstag Mittags:  exotisches oder Buntsalat und Joghurtähnliches (halt ohne Milch)
Samstag Abends: Auflauf
Sonntag Mittags: Getreidehaltiges, meistens Gemüse- oder Reispfannen und Trockenfrüchte
Sonntag Abends: Quiche oder Gemüsetorte und Obst

Zu jeder Mahlzeit kommt dann eine kleine, rohe Vorspeise hinzu, seitdem ich gelernt habe, das das Hirn dem Magen besser Bescheid sagen kann, wenn er satt ist. Aber darüber berichte ich auch bald mehr. So schnell klingt das ein bisschen konfus.
Fürs Wochenende backen wir immer Kuchen oder Plätzchen und ich habe immer Unmengen Apfelkompott und Frisch- und Trockenobst im Voraus damit Heißhungerattacken gestillt werden können oder als Nachtisch dienen können.

Da wir alle laktoseintolerant (besonders Kuhmilchlaktose) sind, kommen bei uns keine Milchspeisen auf den Tisch, manchmal einen guten Ziegenkäse. Auf diesem Plan leben wir fast vegan, haha!

Jeden Sonntag bereiten wir zusammen den Speiseplan für die nächste Woche vor, damit ich bequem kindrlos Dienstags einkaufen kann. Die Kinder dürfen sich jede Woche ein Rezept aussuchen was dann in meinem Speiseplan kommt. Donnerstags ist der Tag an dem meine Babysitterfee mit en kleinen einen "Junkfood"Abend organisiert, da sie selbst kein (!) Gemüse ist. Die Kids freuen sich natürlich wie wild auf den Donnerstag Abend und ich kann in Ruhe zum Sport.

Hinzu füge ich Dauerbrennerrezepte, die den Kindern und mir schmecken. Und ich versuche pro Woche ein oder zwei neue Rezepte zu testen, seien sie süß oder salzig. Wenn diese uns schmecken, kommen sie dann in mein Rezeptheft.

Diese Methode hat mir persönlich geholfen Zeit und Geld zu sparen und sehr viel weniger Lebensmittel wegzuwerfen. Es kommt vor ds wir uns nicht 100% an unserem Speiseplan halten, da wird dieses Gericht einfach auf die nächste Woche verschoben.

Ich werde mal versuchen euch so einen Wochenplan zu posten, damit ihr seht wie das praktisch umgesetzt aussieht. Und wie organisiert ihr euch so? Erzählt mal, find' ich spannend!

mardi 29 octobre 2013

:: Von Tieren und Fleisch ::

Fleisch essen. Das ist so ein Thema bei dem ich das Gefühl habe, die Menschen werden wild. Es berührt etwas so urkräftliches. Ich sehe wie sich manche Menschen (hauptsächlich Männer) an den fleischjagenden und fleischessenden Neanderthaler klammern. Andere wiederum schwören nur noch davon, das der neue Lebensstil vegetarisch oder vegan sein MUSS. Was mich betrifft, esse ich nur sehr wenig Fleisch, aus ökologischen und ethischen Gründen aka Massentierhaltung, Wasserverschmutzung, qualvolles Schlachten, usw... Was ich jetzt bloggen werde, betrifft nur mich, meine persönliche Meinung und was ich für mich in Ordnung ist. Dies kann bestritten und anders argumentiert werden, denn das ist für mich auch in Ordnung.

Ich esse sehr gerne Fleisch, aber prinzipiell habe ich etwas dagegen Fleisch zu essen, was nicht fliehen konnte. Das heißt, wenn ich Fleisch kaufe, dann meistens nur Wild. Mit dem Fisch ist das genauso. Ich lebe nicht sehr weit vom Meer entfernt. Frischen Fisch kann ich also täglich bekommen. Deswegen kaufen wir immer frischen Fisch, und keinen Zuchtfisch, wie es immer häufiger für Lachse und sogar Sardinen wird. Aber auch das wird immer seltener. Die Väter meiner Kinder bestehen darauf das ihre Söhne Fleisch essen. Weswegen ich keinen Terror an der Schule und bei der Tagesmutter gemacht habe, damit sie vegetarisch essen. Es war schon im Vorhinein sehr kompliziert, damit der kleine Kater ein laktose-freies Essen serviert bekommt. Wenn ich jetzt auch noch ein vegetarisches Essen verlangen würde, würde ich das Jugendamt von der Schule auf den Hals gehetzt bekommen. 

In Frankreich ist es Pflicht das Kindern die "öffentlich" empfangen werden, täglich Fleisch oder Fisch essen. Das heißt, das in der Kantine sowie bei der Tagesmutter, beide Kinder tierische Proteine zu essen bekommen. *seufz*

Die Kinder essen also Fleisch. Aber ich wollte, das den Kindern bewusst ist, was sie essen. So haben sie mehrmals beim traditionellen Schafschlachten des Aid El Kebir (OK, der Papa vom kleinen Kater ist Moslem, das hilft!) zugeschaut. Sie wissen also das das Fleisch zuvor ein lebendes Tier war, und nicht nur eine Verpackung aus dem Supermarkt. Wie oft ist es mir, als ich in Marokko lebte, passiert das die liebe Schwiegermama mich bat, ein Huhn vom Markt zu holen und ich ein lebendes Tier bei einem Händler kaufte und zum nächsten Laden zum schlachten brachten. Ich weiß noch wie ich lange ein fertig gerupftes Hähnchen auf dem Markt gesucht habe und ich deswegen ausgelacht wurde. Back to the essentials. Es schien, mein Konsumkomfort ließ mich meine Jugendjahre vergessen, denn als Teenager hatte ich auch oft in der Metzgerei der Eltern meiner damaligen besten Freundin, nachmittags ausgeholfen habe. Dort habe ich gelernt, ein Huhn zu töten, zu rupfen und zu entleeren. Stundenlang habe ich die Anatomie von geschossenen Hirschen und Wildschweinen beobachtet und fand das faszinierend.

Heute aber ist mir bewusst, ja ich "kann" praktisch ein Tier selbst schlachten und in essen umwandeln (Lust dazu habe ich nicht unbedingt). Was nicht viele Mitmenschen können, denn es ist ja soviel einfacher ein fertig verpacktes Stück Fleisch im Supermarkt zum Schnäppchenpreis zu ergattern, ohne zu wissen wie das lebende Tier aussieht. Eine Freundin von mir dachte doch wirklich, das Würstchen Innereien eines Tieres seien. Ja vielleicht findet man ja Würstchen entlang der Knochen, hat ja die Form. Ebenfalls habe ich mehrere Schüler die glauben, das man Fischstäbchen so fischen kann. Gleiche Masse für die Ekelnuggets vom Mc Doof.


Ich habe da also eine komische Konzeption des Fleischfresserseins: für mich müssen die Tiere frei sein, (Viehzucht ist sowieso umweltschädlich) damit, wenn sie gejagt oder gefischt werden, nicht immer auf den Teller landen müssen. Und jeder fleischessende Mensch sollte sehen, wissen, wie das was auf seinen Teller kommt, hergestellt wird.Mit Humor erklärt dieses Video es ein bisschen anders haha.



Heute bei uns gibt es kaum Fleisch auf dem Teller, nicht weil es uns nicht schmeckt. Nein, eher aus den ganz oben genannten Gründen: mein persönliches Gusto ist unserem schon schön geschadeten Planet nicht wert. Ich verzichte liebend gerne auf Fleisch wenn dadurch die Massenviehhaltung zurückgehen kann und Tiere nicht mehr qualvoll gehalten und geschlachtet werden, mehr Biobauern Getreide anbauen und somit viel mehr Menschen ernähren können (man benötigt 7000 Liter Wasser um 300 Gramm Fleisch zu produzieren, für 6000 Gramm Getreide!), damit unser Abwasser nicht mehr von den Nitraten der Schweinezuchten verdreckt wird und arme Fische in kleinen Becken von Tiermehlen ernährt werden. Tja, und was das vegan sein angeht, das ist auch noch ein anderes Thema, aber davon berichte ich ein anderes Mal!

dimanche 27 octobre 2013

:: Wochenrückblick ::

[Wetter] Sturm Christian macht gerade die Gegend hier unsicher, es windet und regnet und fegt und hegt aufregend hinter unseren Fenstern
[Gemacht] geputzt, Unmengen Wäsche gewaschen und aufgehängt, Termine erledigt, Rehnungen geschrieben, allgemeinen Papierkram endlich erledigt
[Crafts 'n' Arts] Honigkekse gebacken. Anfangs wollten wir die Fuchskekse von Karmindra und der Wölfin nachbacken, habe aber festgestellt, das ich keinen Zucker mehr hatte
[Bewegt] spazieren mit dem Purzeltier, und ein paar Aïkido-Katas
[Gehört] das Album The Heistvon Macklemore und Ryan Lewis entdeckt und rauf und runter gehört! Gute Laune Musik zum abtanzen
[Gelesen] eine neue Fantasyromanserie angefangen (Ellana von Pierre Botero, spannend!)
[Gesehen] Herbie fully loaded: Ein toller Käfer startet durch mit dem kleinen Kater. Aber doch nicht so gut wie das Original
[Getrunken] Kirschsaft, Zitronenschorle, Schokosojamilch und Kräutertees
[Gegessen] Curry-Blumenkohlsuppe, Blumenkohlauflauf, Honigkekse, Erbseneintopf, Buchweizenpizzen, Fisch mit Reis, Reste
[Gedacht] Mist, die Ferien sind auch schon wieder vorbei
[Gefreut] das Schildkrötenbaby spricht immer besser und kann schon ganze Sätze sagen, er wird wirklich zum kleinen Schildkröterich
[Geärgert] mein Slebstvertrauen ist schon wieder eine Etage tiefer geraten...
[Gelernt] manche Leute leben nur, um anderen zu schaden!
[Gekauft] Chrysanthemen für den Garten, eine Lampe und eine Kiste beim Schweden. Langsam sind wir hier fertig eingerichtet!
[Dankbarkeit] wir haben es doch schön hier in unserem neuen Leben 
[Spirituelles] meinen Altar entstaubt und angefangen, ihn für Samhain zu richten
[Und sonst so?] ich muss mich mal langsam ans Nähen der Bai Jia Bei-Decke für das Wunderbaby der Schlosshexe machen
[Ausblick auf die nächste Woche] Kerzen für eine liebe, liebe Freundin anzünden, die Montag ein Stück Lunge entfernt bekommt und einen nebenberuflichen Wochenendtrip nach Paris planen

:: 20 Dinge über mich ::

Dieses kleine Stöckchenspiel habe ich mir bei der Jademondin abgeschaut. Ich fionde es eine ganz interessante Übung zwanzig Sachen über sich zu schreiben. Und auch eine nicht ganz leichte. Hier also meine kleine Liste:

  1. Als Kind wollte ich immer einen Hund haben. Mit der Zeit habe ich aber entdeckt, das ich eher ein Katzenmensch bin. Am heutigen Tage wohnen 3 Katzen und ein Hund bei mir zuhause.
  2. Ich habe erst ganz spät angefangen Kaffee zu trinken. Meistens war dieses arbeitsbedingt (oder wie überlebe ich am Besten eine Klassenfahrt mit 30 hochaufgeregten Teenagern!) Ansonsten trinken wir hier lieber Rooibos- oder Früchte- und Kräutertees.
  3. Vor 17 Jahren habe ich intensif Aïkido betrieben, so mit etwa 10 Trainingsstunden die Woche. Ich habe im September wieder angefangen zu trainieren. Aua, da waren aber Muskeln eingerostet.
  4. Ich war mit 22 Jahren verheiratet, mit 29 Jahren geschieden.
  5. Ich spreche deutsch, französisch, arabisch, englisch und spanisch. Vor ein paar Jahren konnte ich auch griechisch und portugiesisch, habe aber alles wieder vergessen.
  6. Yoga tut mir zwar körperlich und geistlich gut, finde ich aber langweilig.
  7. Als Kind wollte ich Bäckerin oder Busfahrerin werden.
  8. Während meiner beiden Schwangerschaften wollte ich das Geschlecht meiner Kinder nicht kennen. Beide Male hat sich die Tante vom Ultraschallabor verplappert.
  9. Ich kenne immer noch mein erstes Gedicht was ich in der Schule gelernt habe, auswendig.
  10. Ich bin trotz Übergewicht sehr gelenkig und biegsam und gehe ohne Probleme in den Spagat.
  11. Ich habe eine Laktose- und Glutenintoleranz und man vermutet eine Crohnkrankheit bei mir. Ich habe mir aber noch nie die Zeit genommen, Untersuchungen durchzuführen.
  12. Ich bin immer mit meiner Haarfarbe und -länge unzufrieden, weshalb diese häufig wechselt (meistens von lang rot auf sehr kurz schwarz).
  13. Ich liebe Listen und Ratgeberbücher.Überhaupt bin ich eine Leseratte und lese fast alles was mir zur Hand fällt. 
  14. Seitdem mein heißgeliebter Opa gestorben ist, der leidenschaftlich Klavier spielte, kann ich kein Klavier mehr hören.
  15. Als Kind hatte mir ein Orakel in meinem Englischlernbuch (!) gesagt, ich würde nie Lehrer werden, weswegen ich nie Lehramt studiert habe. Anscheinend hatte das Universum doch andere Pläne für mich und ich bin jetzt doch offiziell Lehrerin geworden.
  16. Ich würde gerne in Korsica leben.
  17. Dreimal hatte ich die Gelegenheit, in die Bretagne zu ziehen. Zweimal habe ich abgelehnt, das dritte Mal als sich die Gelegenheit anbot, hab' ich mir gedacht das es doch kein Zufall sein kann, wenn ich immer wieder in diese Stadt eingeladen werde und habe beschlossen, meiner inneren Stimme zu folgen und zuzusagen.
  18. Ich habe tierische Platzangst und kann leine Höhlen besichtigen ohne einen Panikanfall zu bekommen. Schon allein die Vorstellung wieviele Tonnen Geröll über meinem Kopf sein könnten, gibt mir 'ne Gänsehaut.
  19. Ich bin mit der amerikanischen Musikkultur meines Vaters groß geworden: Bob Dylan, Queen, the Mamas and the Papas, ... Heute noch höre ich diese Musik richtig gerne.
  20. Ich bin offenherzig und gehe leicht auf andere Leute zu, gebe aber nur schwer mein Vetrauen und meine Freundschaft. Wann aber, dauert diese, ich hoffe, ein Leben lang

lundi 21 octobre 2013

:: Hoppla, getaggt! ::

Hum, mit meiner langen Internetpause habe ich gar nicht gesehen, das ich von Tamesis über den Sommer getaggt worden bin. Das hole ich mal ganz schnell nach.

Die obligatorischen Regeln sind folgende:
Tagger verlinken
Fragen beantworten
Selbst 11 Fragen ausdenken
10 Blogger mit unter 200 Lesern taggen

Und diese Fragen hat sich Tamesis für uns ausgedacht:

 1.) Welches war dein 1. Buch? 
Puh, das ist schon lange her! Ich glaube, mein erstes Buch war Weißnäßchens Klassenfahrt, was ich auch heiß geliebt habe!

2. ) welches Buch liest Du im Augenblick? 
Im Moment lese ich mehere Bücher auf einmal, was auch nicht optimal ist, aber was solls: hier die Kandidaten:
Immortelle Randonnée - Santiago gegen meinen Willen von Jean-Christophe Rufin, einem Arzt und Humanist, der sich auf den Pilgerweg von Santiage getraut hat, und nicht mehr ganz der Gleiche zurückgekommen ist.
Und Esst im Frieden vom Dr. Gérard Apfeldorfer.

3.) Welches Buch willst Du als nächstes lesen? 
Ein Fachbuch über Aikido

4.)Ein Buch das Dich zum Lachen bringt? 
Mein Dauerklassiker "Bridget Jones" von Helen Fielding, auch wenn ich es jetzt nicht so eilig habe, den dritten Teil zu lesen (Mister Darcyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy!)

5.) Gibt es ein Buch bei dem Du weiter nachgeforscht hast, also nach bestimmten Themen usw? 
Hum, eignetlich jeder historischer Roman

6.) So wie Du mich kennst, welches Buch würdest Du mir empfehlen? 
Hum, leider kenne ich dich nicht so gut, liebe Tamesis. Aber ich glaube, mit "Die Nächte der Königin" könntest du grossen Gefallen finden.

7.)Wie schnell hattest Du mal ein Buch durch gelesen? 
Mehreren Stunden?

8.) Welche Bücher von welchem Autor/in verschlingst Du regelrecht? 
Puh, ich schäm' mich fast, aber ich verschlingen lediglich jeden neuen Dan Brown. Aber sonst verzehre ich regelmässig Ken Follett oder Jean-Christophe Grangé.

9.)Was für ein Lesezeichen benutzt Du? 
Komme drauf an, was ich gerade zur Hand habe: das geht vom Kassenzettel zum schönen stilisierten Lesezeichen.

10.) Ein Buch bei dem Du weinen musstest und warum? 
"Bis ich dich wiedersehe" von Marc Lévy. Bahnhofslektüre, aber ich erinnere mich Rotz und Wasser geheult zu haben.

11.) Kaufst Du ein buch nach dem Coverbild oder nach Themen? Sprich nach welchen Kriterium kaufts Du ein Buch? 
Puh, das ist eine shwierige Frage. Meistens höre ich auf Tipps von Freundinnen oder Bloggerinnen. Ab und zu kann es der Titel sein, der mich neugierig macht. Seltener das Coverbild. Da ich viel Fachliteratur lese(n muss), richte ich mich nach Bibliographien oder Buchkritiken auf Amazon)

Da dieses Stöckchenspiel schon mehrere Monate alt ist, werde ich es nicht weiterleiten. Aber wenn jemand Tamesis's Fragen beantworten will, feel free. Es ist immer spannend, andere Lesegewohnheiten zu entdecken.

dimanche 20 octobre 2013

:: Zwischenbilanz 100 things to do in 2013 ::

Na ihr Lieben? So ganz verschwunden und inaktif war ich ja nicht in den letzten Monaten. Ganz fleißig habe ich weiter(über)lebt, und langsam, ganz langsam arbeite ich meine Liste ab. Also 10 1/2 Monate nach Beginn der Liste schaue ich Mal wie weit ich gekommen bin. Um eine bessere Übersicht zu behalten, hattee ich die Liste in Kategorien geteilt. Jokers habe ich einen benutzt, siehe unten. Und so hake ich meine Liste ab:

Aktionen die am Laufen sind, sind in Kursiv geschrieben
Abgeschlossene Aktionen durchgestrichen
Manche Aktionen verlinken zu einem Blogartikel

Persönnliches

1. Ein oder zwei neue Tattoos stechen lassen
2. Mich verlieben
3. Wieder mit dem Reiten anfangen JOKER: das Reiten war mir dann doch finanziell und zeitlich zu schwierig. Sinn der Sache war ja für mich wieder Sport zu treiben. So habe ich diesen Punkt umgeändert in:
3. Wieder Sport treiben
Der liebe Zufall: ich suchte nach dem Umzug eine günstigere Alternative zum Reiten, als einer mainer neuen Kollegen mir erzählte, er sei Aikido-Lehrer. Aikido! Diesen Sport hatte ich vor 17 Jahren (!) intensif betrieben, hatte aber nach meinem Umzug nach Frankreih aufgehört und in das Hinterstübchen meines Hirnes versteckt. Einen Probekurs später wurden alle Erinnerungen wach und ich wieder unter Sucht. Es muss Aikido sein!
4. Mich an einen Tanzkurs anmelden
5. Eine Woche Urlaub für mich alleine nehmen (ohne Kids)
6. Eine große Party für meinen 30. Geburtstag schmeissen
7. Blut spenden
8. Face-Bookaccount löschen
9. Neue Damenunterwäsche kaufen (um auch unten drunter gut auszusehen hihi)
10. Meine Kindsheitbrieffreundin wiederfinden

Gesundheit und Wohlbefinden

11. Mit dem Rauchen aufzuhören
Eigentlich schon 'ne Schande: ich rauche ja nur noch ein bis zwei Zigaretten am Tag. Die Sportärztin meinte, ich könnte doch leicht und glatt aufhören. Aber ich glaube es gehört zu meinem Abendritual, wenn die Kinder im Bett sind. Es sind dann meine 10 Minuten Auszeit im Garten, die Stille genießen und denn nächtlichen Geräuschen lauschen
12. Mehr vegetarisch essen
13. Regelmässig früher ins Bett gehen
14. ein bißchen Gewicht verlieren
15. Versuchen, Gluten-frei zu essen
16. Meinen Körper mehr achten und pflegen
17. Mehr Sitz-Reibebäder machen
18. Hammam besuchen
19. Mehr natürliche Heilmittel benutzen und auf Naturheilkunde zurückgreifen

Umwelt

20. Meine Moon-Cup wieder in Action bringen
21. Mehr und besser recyceln une Energie Sparen
22. Den Fernseher entsorgen
23. Alle unsere unnötigen Sachen, Möbel, Kleidungen verschenken, vergeben, verkaufen
Das hat sich durch unseren Umzug ganz von alleine ergeben. Mir bleibt noch eine Tüte voll Kinderklamotten zu vergeben/verschenken
24. Einer lokalen Tauschgruppe beitreten
25. Eine Bio-Kiste abonnieren

Haus und Garten

26. In ein Haus mit Garten in die Bretagne ziehen
Dieses erklärt ein bißchen unsere Funkstille: seit 2 Monaten haben wir es also geschafft: wir sind in die Bretagne gezogen. Wir haben zwar nicht unser erträumtes Haus gefunden, dafür aber eine nette Wohnung im Erdgeschoß mit Garten in einem kleinen Dorf auf'm Land. 
27. Einen Quadrat-Garten anlegen
28. Hühner haben
29. Dem Purzeltier Welpen bekommen lassen
30. Meine langersehnte Eckcouch kaufen
31. Eine Bücherwand für meine Büchersammlung finden
32. Eine Kräuter-Spirale herstellen
33. Buchhalten
34. Besser Geld sparen
35. Meinen (gefährlichen) Gasherd wechseln
36. Den Haustrollen ein Hochbett finden und das Schildkrötenbaby an sein großes Bett gewöhnen

Spiritualität

37. Mehr meditieren
38. Unseren Jahreszeitentisch pflegen
39. Mandalas malen und gestalten
40. Mehr in der Natur spazieren gehen
41. "I liebe dich" in 15 Sprachen nennen können
42. An einem Amma-Darshan teilnehmen
43. Nach Broceliande pilgern
44. Mein "Incredible Year Workbook" ausfüllen
45. Den Plazenta des Schildkrötenbabies endlich unter einen Baum pflanzen
46. Unseren Familienkonsum ändern: lokal kaufen, vom Biomarkt oder Bioladen, wenn möglich in einem maximal 200 km Umfang
47. Meine eigenen Runen gestalten und Runen lesen lernen

Berufliches

48. Endlich ein Auto kaufen
Ich glaube, ohne unser Auto wäre unser neues Leben auf dem Land hier schier unmöglich gewesen. Seit 2 Monaten begleitet uns "Feuille", unser laubgrünes Auto durch die brettonnische Landschaft
49. Meinen Doula Seniorlehrgang beenden
50. Mich in Montessori-Pädagogik weiterbilden
51. Bei einer Geburt als Doula wieder dabei sein
52. Ayurveda-Lehrgang machen
53. Meinen Erste-Hilfe-Kurs auffrischen
54. Einen Doula-Workshop im Wilden Westen organisieren
55. Excel lernen zu benutzen
56. Meine professionnelle Doula-Seite erstellen

Kultur, Freizeit und Reisen

57. Mehr bloggen
58. Mehr Bücher lesen (meinen SUB zum Beispiel)
Wir haben uns in der Bücherei unseres kleines Dorfes angemeldet. Unser Buchkonsum ist seit September deutlich gestiegen, da es eine schöne große Kinderbuchabteilung und viele verschiedenene Comics gibt. Und der kleine Kater lernt ja dieses Jahr lesen, so ist er im großen Verlangen nach Büchern. Ich gauckele zwischen zwei bis drei Büchern die Woche. (Kein WUnder, das ich nicht zum Bloggen komme)
59. Mindestens ein Konzert besuchen
60. Ins Theater gehen
61. Ein Gedicht auswendig lernen
62. Mehr handgeschriebene Briefe schreiben
63. Das Orsay-Museum und den Louvre besichtigen
64. Mehr Cheese-Cake backen
65. Meine besten Rezepte in ein Buch notieren
66. Spieleabende organisieren
67. Bäume, Pflanzen und Vögel meiner Region lernen zu wiedererkennen
68. Einmal im Monat ins Kino gehen (0/12)
69. Einen mittelalterlichen Hexenmarkt besuchen
70. Mehr klassische Musik hören

Urlaub und Reisen

71. Die Vogesenhexe besuchen
72. Meine Mama besuchen
73. M. & A. in der Bretagne besuchen
74. Deutschland wieder besuchen
75. Wieder einmal ins "Puy du Fou" fahren
76. Girlswochenende mit den Hexen in Paris organisieren
77. Wochenendreisen nach Paris, London, Brüssel, Amsterdam, Berlin und Prag
78. Ferien am Meer verbringen

Kreativität

79. Einen Altarteppich filzen
80. Eine Patchworkdecke nähen
81. Die Nähmaschine aus dem Schrank holen und mehr nähen
82. Wieder anfangen zu malen
83. Mein "Häuser Stitch Along" endlich beenden
84. Meinen Belly-Cast endlich bemalen
85. Die Fotoalben der Haustrolle endlich fertig machen
86. Mir ein mittelalterliches Kleid nähen

Kulinarisches

87. Marmelade kochen
88. Kefir machen
89. Kombucha probieren
90. Eine Soyquick erwerben, um Mandel, Hafer und Reismilch zu machen
91. Mehr mit den Kindern kochen und backen

Kinder und Familie

92. Flylady wieder beginnen
93. Dem Schildkrötenbaby beim trocken werden helfen
94. Familienroutine neu für 2013 planen
95. Mehr mit den Kindern basteln
96. Wochenmenubasis herstellen und mich daran halten
97. Unsere Montessori-Zeitleiste wieder anbringen
98. Dem kleinen Kater endlich eine Sportaktivität finden, die ihm gefällt99. Eine Tagesmutter für das Schildkrötenbaby finden100. Große Buchsagen wieder durchlesen: die Pendragon-Saga, Game of Thrones, der Herr der Ringe und Harry Potter (macht insgesamt 20 Bücher: 0/20)

:: Na wo warst du denn? ::

Ja, da bin ich wieder! Nach mehreren Monaten Funkstille hat es mich in mein virtuelles Heim zurückgebracht. 

Die letzten Monate waren intensiv, wirklich intensiv und es ist wirklich so viel spannendes passiert. Wir sind umgezogen, endlich! Wir haben zwar nicht das langersehnte Häusle mit Garten gefunden, aber dafür eine nette Wohnung im Erdgeschoss mit Garten in einem kleinen Dorf, etwa 10 Kilometer von der Großstadt entfernt. Sie ist zwar ein Zimmer kleiner als unsere alte Wohnung auf dem Dach aber unsere Lebensqualität hat sich enorm gesteigert. Kein Großstadtstress mehr, ländliches Leben mit netten Nachbarn, Biobauern und ganz vielen Vereinen für alles was das Herz begehrt. In einer Woche musste ich den kleinen Kater in die Grundschule melden, dem Schildkrötenbaby eine Tagesmutter finden und dann sofort in einen Lehrgang für meinen Job hopsen. In der Eile hatten wir großes Glück denn wir sind auf eine tolle Tagesmutter gestoßen, die mir viel beim Einleben geholfen hat, mit Kontaktangaben und Babysitten aushelfen, da ich mich (Kilometrisch gesehen) von der Familie entfernt habe, und somit auch von potentiellen Babysittern die im Notfall einspringen können.

Über den Sommer bin ich auf einen Ganzzeitjob umgestiegen. Ein Fach mehr unterrichte ich jetzt an unserer kleinen Schule die über den Sommer auch kräftig gewachsen ist, da wir dieses Jahr zwei Klassen haben. Und wir sind auch von der geliebten Jurte in ein "echtes" Gebäude umgezogen, was für mich hieß, von meinen Kartons zu den Kartons der Schule zu hopsen. Also Urlaub gab es so gesehen für uns diesen Sommer nicht, hihi!

Den ersten Monat haben wir beinahe ohne Strom und ohne Internet verbracht. Wir mussten uns auch einleben, einen neuen Rhythmus finden, der uns dreien gut passt. Und mit der Müdigkeit jonglieren, die sich frech in unser Leben eingeladen hat. Mittlerweile haben wir uns ganz gut eingelebt. Wir fühlen uns so wohl in unserem neuen Leben auf dem Land. Der kleine Kater und das Schildkrötenbaby verbringen die meiste Zeit im Garten und geniessen tagtäglich die frische Luft. Und mir hat dieser Neustart auch ganz gut getan, mir erlaubt Abstand zu nehmen und laut meinem Jahresmotto Prioritäten zu setzten. Wir sind wirklich glücklich. Und das hat keinen Preis!

Im Hintergrund habe ich immer an meinen kleinen Blog gedacht, der mir gefehlt hat, sowie die Zeit dafür, ihn zu betreiben. Aber es war mir wirklich zu schade, ihn zu schließen. Also habe ich lieber gewartet. Und siehe da, die Herbstferien sind schon da: mit ihrer Zeit zum morgendlichen Ausschlafen, Hausgroßputz, wandern, schmökern, backen und bloggen! 

Hier bin ich also wieder: Hallo klein Bloggersland!


mardi 8 octobre 2013

:: Complainte d'une bien-aimée ::

...mais qui ne s'en rends pas compte et qui n'arrive donc pas à l'apprécier!


Pourquoi est-ce que l'Homme avec un grand H as-t-il tant besoin de se sentir aimé? Pourquoi cette éternelle quête de vouloir plaire forcément à quelqu'un? Pourquoi cette perversion de l'esprit de certain pour être agréable aux autres mais plus fidèle à soi-même?


Est-ce parce que historiquement parlant dès la Préhistoire l'humain qui se retrouvait sans congénères avait peu de chances de survivre? Physiquement c'était pourtant bien possible, s'il se débrouillait bien à la chasse de petites bestioles et à la récolte de baies et autres végétaux. Est-ce parce que sans compagnie "spirituelle", ou dois-je dire "présence", l'homme, (depuis que sa cervelle a basculé en arrière, qu'il s'est redressé, ce qui a fait de lui un homo sapiens sapiens moderne, être avec des émotions, des sensations et des réactions élaborés,) devient fou? Un exemple pour cela se trouve déjà dans notre littérature enfantine dans le roman de Daniel Defoe Robinson Crusoé. Le protagoniste survit très bien tout seul sur son île parce qu'il arrive à subvenir à ses besoins physique. Mais avant sa rencontre avec Vendredi, ce cher Robinson développe un caractère schizophrénique, dédouble sa personnalité, se parle à lui-même et à ses biquettes, tout ça en conséquence de sa solitude, je pense surmontée parce qu'il était conscient qu'il était le seul humain sur son île.


Mais dans notre société, vivre seul entouré de gens et se sentir, ou du moins penser que l'on est mal-aimé, cela revient quand-même assez fréquemment. La quête de vouloir inconsciemment plaire au maximum de personnes, et ne peut-être pas se rendre compte de ceux qui nous aiment. La notion d'évidence devient récurant dans notre société: la famille nous aime parce qu'elle le doit, donc difficultés de valoriser cet amour car évident et présent. Cet amour ne provient pas d'une personne tierce sans obligation aucune envers le MOI en quête. Donc négligence d'ouvrir les yeux sur l'amour des nôtres présents.


Les amis, quel importance leur donner vraiment et combien d'amour leur donner? Est-ce que cette personne m'est vraiment chère, ou est-ce une personne que je fréquente pour le plaisir de passer du temps avec elle, mais ne pas sentir de manque quand elle est absente, c'est à dire, une amitié opportuniste. Ou est-ce une personne chère qui vaut un peu d'amour finalement? Et ne sont-ce peut-être pas les amis de l'ombre, ceux qu'on apprécie, qui sont toujours là, mais qui n'exaltent pas l'idéal de "beauté" et du concept de l'amitié recherché qui sont les vrais amis? Et souvent quand on se rends compte que c'était ça l'amitié, il est déjà trop tard car on aura pas su entretenir cette amitié et celle-ci se sera fanée parce qu'on aura pas su l'entretenir à raison d'avoir couru après une autre qui n'en valait pas la peine mais qu'on s'est efforcée de maintenir? Pourquoi le relationnel, l'amitié et l'amour sont-ils si compliqués?


Au final, on devrait peut-être faire plus attention à notre entourage proche qui nous paraît si évident et quotidien. Si ca se trouve, dans le geste d'un voisin peut se trouver de l'amitié sincère.


Donc au final l'homme serait un animal de compagnie! Et moi la première! Mon tort est d'être un bon chien qui aime tout le monde au risque de se prendre des coups de pieds, apprécier les caresses des gens, mais toujours continuant à errer pour trouver le meilleur maître alors qu'il y en avait déjà tant de bons...

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