dimanche 30 décembre 2012

Wo alles vielleicht doch nicht so schrecklich war

Dieses Jahresende 2012 beschäftigt mich schon sehr, das es für mich im Ganzen kein schönes Jahr war.  Aber ich habe dennoch ein paar schöne Sachen erlebt und die möcht ich jetzt versuchen inden Vordergrund zu bringen um doch ein paar schöne Erinnerungen aus 2012 mitzunehmen. Hier also meine monatlichen Highlights:


Januar: nix besonderes... liebe Freunde, die immer für einen da sind. Aber das allein ist schon wertvoll!

Februar: nach 9 Jahren durch eine lange und komplizierte Familiengeschichte, sehe ich endlich meine kleine Schwester wieder. Was heisst kleine Schwester? Ich durfte eine junge und interessante Frau kennenlernen, die echt was drauf hat. Und mir in sovielen Punkten so ähnlich sieht, das es fast beängstigend wäre, ... wenn sie nicht meine kleine Schwester wäre! Und ich habe sie so unendlich lieb! 

März: die Ankunft in unserem Heim unserer kleinen Hündin. Nach der endlosen Trauer bezüglich des Todes meines Großvaters war die Ankunft des Purzelbaumes schon ein Sonnenschein 

April: erstes Familienfest ohne ihn, theoretische Fahrprüfung bestanden. Am Geburtstag meiner kleinen Schwester *freu*

Mai: zehnte Doulatagung in Paris, die zweite mit meinem Schildkrötenbaby. Viele Occytocin, viele tolle Frauen, viele Schwestern, ein paar Hexen ;), meine Freundinnen, mehrere rote Zelte und eine wichtige Entscheidung

Juni: mein rosa Lappen! Endlich! Ich darf Autofahren, youhou!

Juli: Jobsuche in Paris, mehrere Vorstellungsgespreche die zwar positif sind, aber keinen Job ergeben. Normal, der Traumjob wartet woanders und später auf mich. Und Gott sei Dank, denn ich wäre wirklich nur ungerne nach Paris umgezogen! Aber die Zeit zeigt, es ist große Zeit für den Wechsel, und diese kleine pariser Pause erlaubt uns allen eine Auszeit bei der Großstadthexe und wir entdecken zum ersten mal das berühmte rosa Schloss, zur frossen Freude der Kids.

August: Korsikareise, unser Traumurlaub, mein erster seit Jahren. Und ich entdecke diese Trauminsel zum ersten Mal und glaube dort, einen Teil meines Herzen verloren zu haben. Aber das hatte ich bereits schonmal erwähnt!

September: Schulanfang, wir verbringen schöne Spätsommertage, verabschieden uns von einem lieben Haus in dem wir schöne Kindsheittage hatten und erwarten die neuen Erinnerungen in einem neuen Haus

Oktober: der Traumjob! Da isser gewesen. Deutschlehrerin in einer Montessori-Schule und Zuständige für die Auslandsaustausche der Schule mit Partnern in ganz Europa. Ich Lehrerin? Ja, und wie!

November: endlich mal wieder alleine ausgehen, ohne Kinder. Mich wieder Frau fühlen, Weib sein, Freundinnen genießen.

Dezember: den Weltuntergang doch überlebt. Lieben Freundinnen die Zukunft vorhersagen und sehen, das es passiert ist. Sehen, daß das was man macht doch nicht so schlecht ist! 

Wie gesagt, das Jahr war reich an Ereignissen, kleinen Erfolgen, Überraschungen und doch ein paar gute Sachen. Und im Nachhinein erlaubt mir dieser positive Rückblick, doch Frieden mit dem vergangenen Jahr zu schließen. Danke mir. Jetzt bin ich aber auf 2013 gespannt...

vendredi 28 décembre 2012

Wo ich auf mein Jahr 2012 zurückblicke...



Meine Güte, schon sind wir schon am Ende des Jahres angekommen, und ich muss sagen, es ist wie im Flug vergangen. Hier war ich wirklich nicht sehr tätig. 2012 war halt einfach nicht mein Jahr und um ehrlich zu sein, hatte ich icht viel Lust auf vieles, sofern das Jahr schrecklich für mich angefangen hat. Aber schauen wir mal in den Spiegel zurück mit desem kleinen Jahresrückblick den ich bei der Wurzelschneiderin gefunden habe... Vielleicht erklärt ja der ein oder andere Punkt mein Stillsein auf dem Blog.


Vorherrschendes Gefühl für 2012
 

Traurigkeit: fehlende Menschen, fehlende Liebe, Ungerechtigkeit

2012 zum ersten Mal getan?
in Korsika gewesen: ich glaube, ich habe einen Teil meines Herzen dort für immer verloren.

2012 nach langer Zeit wieder getan?

ausgegangen, alleine, ohne Kinder (traumhaft!)

2012 leider gar nicht getan?

geritten

Zugenommen oder abgenommen?
beides, leider! Rauf und runter... und festgestellt das dies doch mit einer Laktose- und Glutenintoleranz zu tun hat. Und ich muss auch zugeben, das ich mich wirklich besser ernähren könnte!

Stadt des Jahres?
Rennes, würde ich sagen, Oder der Hauptbahnhof von Rennes? Das ist wohl das meiste das ich von dieser Stadt beim pendeln mitbekomme!

Alkoholexzesse?
Neee! Auch keine Cola-excesse. Ich glaube, ich bin da jetzt geheilt!

Haare länger oder kürzer?
Länger, und nur in Form geschnitten

Mehr ausgegeben oder weniger?

weniger, sagen wir mal, wir hatten ein paar bittere Monatsenden

Krankenhausbesuche?

Gott sei Dank keine!

Verliebt?

Leider nein

Getränk des Jahres?

Latte Tchai, meine Gûte, einfach himmlisch und voller Laktose

Essen des Jahres?

Sushiiiiiiiiiiiiiiiiiiii (ich liebe Sushi)

Most called persons?
hum, ich weiss nicht wenn ich zwischen meiner Mutter, der Schlosshexe oder der Biohexe am meisten angerufen habe... vielleicht die Biohexe. Oder doch die Schlosshexe? Oder vielleicht doch meine Mutter... *grübel*

Die schönste Zeit verbracht mit?

da stehle ich doch glatt die Antwort der Wurzelschneiderin und sage auch "Mit mir selbst"

Die meiste Zeit verbracht mit?

meinen Haustrollen

Song des Jahres?



CD des Jahres?




Buch des Jahres?
Die Neuausgabe von "Le bébé est un mammifère" von Michel Odent, was er mir liebevoll bei der letzten Doula-Tagung in Paris signiert hat. Ich glaube, dieses Buch wurde entweder noch nicht auf Deutsch übersetzt, oder ich kenne dessen Titel nicht. Es ist aber ein "muss-haben" für alle werdenden Mütter, Doulas und Hebammen (und Frauenärzte natürlich). Ich bin total stolz auf mein Autogramm!



Film des Jahres?

"The Hobbit" - wie originel! Ich bin nunmal ein Tolkien-Fan und der Film war meinerseits schon lang erwartet!

Konzert des Jahres
"Les Ramonneurs du Menhirs" - eine keltische Punkband aus der Bretagne in einem klitzekleinem Saal mit vielen hlabnackten Punks. Mein erstes Punkkonzert überhaupt und es war einfach nur genial!!! 

TV-Serie des Jahres?
"Once Upon A Time" entdeckt und verliebt. Sowie "Scandal" und all denen ich schon folge...

Erkenntnis des Jahres?

Erst wenn man selbst jemand Nahes verloren hat, weiss man was echter Trauer ist!
Ich bin eine saugute Lehrerin!
Ich bin trotz allem doch gesegnet!

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
den Tod meines Großvaters, die Trennung vom Vater des Schildkrötenbabys, der Tod eines lieben Freundes

Nachbar des Jahres?
na, die Olle vom dritten Stock ;) Ich glaube, nach zwei Jahren Nachbarnsein, sieht sie, das eine alleinerziehende, junge Mutter mit ihren 2 Haustrollen doch eine nette und achtsame Nachbarin sein kann. Also langsam zähmen wir uns!

Beste Idee/Entscheidung des Jahres?
Die Trennung vom Vater des Schildkrötenbabys, schwierig, aber dennoch leben wir so viel besser!/ Den Job als Lehrerin angenommen zu haben!

Schlimmstes Ereignis?

der Tod meines Großvaters, der alles für mich war!

Schönstes Ereignis?

Korsika!!!

2012 war mit einem Wort?

ereignisreich!

vendredi 21 décembre 2012

Wo ich euch ein schönes Julfest wünsche


Der Weltuntgergang laut der Maya-Indianer findet anscheinend doch nicht heute statt! (und ich kann doch noch zum Frisör sausen. Hurra!)
Deswegen wünsche ich euch ein gesegnetes Julfest und alles was ihr euch mit der Rückkehr des Lichtes wünscht.

"Friede und Liebe auf Erden der Menschen guten Willens"

mercredi 31 octobre 2012

Wo endlich wieder Samhain ist...

Heute ist der 31. Oktober und Samhain steht wieder vor der Tür mit all unseren Ahnen, die hinter dem Nebel warten und auf uns achten. Zum ersten Mal dieses Jahr werde ich an Samhain jemanden besonderes trauern. Mein Opa, der Mann der mir wie ein Vater war, hat mich, hat uns dieses Jahr im Februar verlassen. Über den Schock bin ich zwar immer noch nicht weg, aber ich weiss, das er auf der anderen Seite ist, das er ein Auge auf uns behält und das es ihm gut geht, er aber nicht möchte, das wir uns an ihm heranklammern, das wir loslassen. Schwierig, wenn man jemanden so geliebt hat, wie ihn.

Also habe ich mir deshalb vorgenommen, ihn und meine anderen Ahnen zu feiern. Wir werden eine Nusskette basteln, und einen Samhain-Schmauss mit dem kleinen Kater und dem Schildkrötenbaby vorbereiten. Den leeren Platz mit aufdecken und natürlich mit dem Nachtisch anfangen und uns zur Vorpseise aufessen. Wir werden kein stilles essen haben, denn unsere Toten, insbesondere mein Opa, waren fröhliche Menschen, lachende Menschen und sie hätten sich eine makabere Stimmung nicht gewünscht (dabei muss ich immer an diesen Text denken). 

Ich wünsche euch allen ein gesegnetes Samhain und lasse euch in musikalischer Begleitung von Loreena McKinnitt. (Ich liebe dieses Lied)



Für ein weniger feierliches Lied und eine schlichtere musikalische Begleitung, könnt ihr hier in das Samhain-Lied von Lisa Thiel reinhören, das Liath auf ihrem Blog gepostet hat.

dimanche 21 octobre 2012

Wo es um Werbung und Melomanie geht

Fernsehen ist bei uns eigentlich out. Der kleine Kater schaut ab und zu mal eine DVD, und ich, bis auf einer oder zwei US-Serien (ok, ich geb's zu, es sind insgesamt 4, aber zum Glück werden diese nicht zeitgleich ausgestrahlt) schaue eigentlich wenig Glotze. Da kann ich Werbung um so weniger abhaben, und deswegen wird schnell umgeschaltet wenn sie kommt. Aber weiß Gott warum, habe ich eine Vorliebe für Autowerbungen, die mich zum Lachen bringen, lauthals.

Die Erste, die ich zum Schreien finde, ist die des XV de France, der französischen Rugbymannschaft. Die find ich ja saftig! Besonders das Ende. Aber seht selbst:



Das zweite Video hat man viel auf den Social Networks gesehen und ist das Lieblingsvideo vom kleinen Kater. Ich durfte dann eine Woche lange mit einem Mini-Jediritter zusammenwohnen, der das Darth Vader Theme gebrüllt gesungen hat.


Das letzte Video ist an sich nicht originell. Ein deutscher Autohersteller, also ein wasch-echter deutscher Darsteller, der die Verdienste dieses "tollen" Autos wirbt. Ich muss nur schmunzeln, wenn der Typ (schön stereotypisch deutsch, blong und blauäugig) das Radio andreht. Und wenn mich jeder zweite fragt, ob der Typ auch wirklich echtes deutsch spricht, und ob ich denn alles verstehe. Kein Kommentar!



Das alles könnte jetzt hier ein Ende gehabt haben; wenn da nicht dieser andere große und diesmal französische Autohersteller es gewagt hätte, die vorherige Werbung zu parodieren. Und das ist einfach nur herrlich! Besonders wenn aus dem Radio die Musik von Zouk Machine zu hören ist, kann man ihm nur einstimmen: "Ich bin Mélomane!" Bravo ihr kreativen Köpfe der Werbung. Auch wenn ich nicht von euren Autos träume, lache ich mich schief beim Anschauen!



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