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dimanche 3 novembre 2013

:: Wochenrückblick ::

[Wetter] schlecht, von feucht bis nass, sogar klatschnass. Und dann doch ein Sonnentag
[Gemacht] mich vorgearbeitet für den Geschichtsunterricht, aufgeräumt und sortiert, Freundinnen angerufen, die ich seit Wochen Monaten nicht an der Strippe hatte, Babies geknuddelt, Briefe geschrieben
[Crafts 'n' Arts] Mail Art für den Bruder
[Bewegt] zählt hinter der Zeit hetzen?
[Gehört] gute Launelieder wie dieses
[Gelesen] Zero Waste Home: The Ultimate Guide to Simplifying Your Life by Reducing Your Waste ein erstaunliches Buch wo man sich viele interessante Ideen abschauen darf/muss! Aber bald darüber mehr
[Gesehen] goar nix, obwohl ich grosse Lust hatte, wieder Avatar - Aufbruch nach Pandora zu sehen
[Getrunken] Kräutertee, Milchkaffe mit Mandelmilch, viel Wasser
[Gegessen] zu viel Weizen, Gemüsequiche, Hokaidokürbissuppe, Pasta, Pizza, ganz viel Weintrauben, Bananen und Ziegenkäse
[Gedacht] Gott sei Dank wohne ich nicht in Paris: Paris und der Verkehr ist einfach nur schrecklich!
[Gelacht] eine Runde Kitzelboxen mit den Kids, das bringt immer zum Lachen, bestens täglich
[Gefreut] meine Doulafreundinnen getroffen, geplappert, gearbeitet, gedrückt
[Geärgert] das mein blöder Navi mich quer durch Paris geschickt hat. Und 'ne blöde Rechnung
[Gelernt] hör' auf dich duernd zu rechtfertigen, manhe sind es wirklich nicht wert!
[Gekauft] eine Pflanze zum Geburtstag für die Tagesmutter des Schildkröterichs
[Dankbarkeit] solche Freundinnen und Familie in meinem Leben zu haben
[Spirituelles] zu Samhain geräuchert, auf dem Friedhof gewesen, meditiert
[Und sonst so?] mein Hund ist mit zur Arbeit gekommen. Haha, das war lustig, das Purzeltier ist von Schoss zu Schoss gewandert und hat Streicheleinheiten bekommen, und ist jetzt überhaupt zum Schulmaskotchen geworden
[Ausblick auf die nächste Woche] einen schrecklichen Termin er/durchleben müssen und Aikidotraining nach den Ferien wieder beginnen. Ich glaube, ich muss ab morgen meine Muskeln wieder aufwärmen, um nicht einen schrecklichen Muskelkater zu erleben

samedi 2 novembre 2013

:: Sweet November ::



Die dunkle Zeit steht vor der Tür und seltsamerweise ist es die Zeit wo ich am aktivsten bin. Eine Vorfreude auf die Wintersonnenwende steigt langsam bei mir auf, Vorfreude auf Schnee, auf bunte Blätter, auf heiße Tees und Suppen, auf innere Ruhe und gemütliches Zusammensein. Bei mir steht diesen Monat folgendes an:

  • einen Aikidolehrgang mit Gilles Rettel, einem großen Aikidomeister mit dem 6. Dan
  • mich einer meiner größten Ängste stellen, davon möchte ich aber nicht berichten
  • Laternen basteln mit den Trollen
  • meinen Stapel ungelesener Bücher abarbeiten
  • versuchen wirklich ohne Weizen zu essen, es wird immer schlimmer mit dem Darm 
  • Opern hören
  • langsam Adventskalender und Weihnachstgeschenke vorbereiten
  • meinen Kleider- und Wäscheschrank entrümpeln *hüstel* (das habe ich eigentlich jeden Monat vor)
Tja, mal sehen, wie ich durch den November komme ^^! Und wie schaut es bei euch aus?

mardi 29 octobre 2013

:: Von Tieren und Fleisch ::

Fleisch essen. Das ist so ein Thema bei dem ich das Gefühl habe, die Menschen werden wild. Es berührt etwas so urkräftliches. Ich sehe wie sich manche Menschen (hauptsächlich Männer) an den fleischjagenden und fleischessenden Neanderthaler klammern. Andere wiederum schwören nur noch davon, das der neue Lebensstil vegetarisch oder vegan sein MUSS. Was mich betrifft, esse ich nur sehr wenig Fleisch, aus ökologischen und ethischen Gründen aka Massentierhaltung, Wasserverschmutzung, qualvolles Schlachten, usw... Was ich jetzt bloggen werde, betrifft nur mich, meine persönliche Meinung und was ich für mich in Ordnung ist. Dies kann bestritten und anders argumentiert werden, denn das ist für mich auch in Ordnung.

Ich esse sehr gerne Fleisch, aber prinzipiell habe ich etwas dagegen Fleisch zu essen, was nicht fliehen konnte. Das heißt, wenn ich Fleisch kaufe, dann meistens nur Wild. Mit dem Fisch ist das genauso. Ich lebe nicht sehr weit vom Meer entfernt. Frischen Fisch kann ich also täglich bekommen. Deswegen kaufen wir immer frischen Fisch, und keinen Zuchtfisch, wie es immer häufiger für Lachse und sogar Sardinen wird. Aber auch das wird immer seltener. Die Väter meiner Kinder bestehen darauf das ihre Söhne Fleisch essen. Weswegen ich keinen Terror an der Schule und bei der Tagesmutter gemacht habe, damit sie vegetarisch essen. Es war schon im Vorhinein sehr kompliziert, damit der kleine Kater ein laktose-freies Essen serviert bekommt. Wenn ich jetzt auch noch ein vegetarisches Essen verlangen würde, würde ich das Jugendamt von der Schule auf den Hals gehetzt bekommen. 

In Frankreich ist es Pflicht das Kindern die "öffentlich" empfangen werden, täglich Fleisch oder Fisch essen. Das heißt, das in der Kantine sowie bei der Tagesmutter, beide Kinder tierische Proteine zu essen bekommen. *seufz*

Die Kinder essen also Fleisch. Aber ich wollte, das den Kindern bewusst ist, was sie essen. So haben sie mehrmals beim traditionellen Schafschlachten des Aid El Kebir (OK, der Papa vom kleinen Kater ist Moslem, das hilft!) zugeschaut. Sie wissen also das das Fleisch zuvor ein lebendes Tier war, und nicht nur eine Verpackung aus dem Supermarkt. Wie oft ist es mir, als ich in Marokko lebte, passiert das die liebe Schwiegermama mich bat, ein Huhn vom Markt zu holen und ich ein lebendes Tier bei einem Händler kaufte und zum nächsten Laden zum schlachten brachten. Ich weiß noch wie ich lange ein fertig gerupftes Hähnchen auf dem Markt gesucht habe und ich deswegen ausgelacht wurde. Back to the essentials. Es schien, mein Konsumkomfort ließ mich meine Jugendjahre vergessen, denn als Teenager hatte ich auch oft in der Metzgerei der Eltern meiner damaligen besten Freundin, nachmittags ausgeholfen habe. Dort habe ich gelernt, ein Huhn zu töten, zu rupfen und zu entleeren. Stundenlang habe ich die Anatomie von geschossenen Hirschen und Wildschweinen beobachtet und fand das faszinierend.

Heute aber ist mir bewusst, ja ich "kann" praktisch ein Tier selbst schlachten und in essen umwandeln (Lust dazu habe ich nicht unbedingt). Was nicht viele Mitmenschen können, denn es ist ja soviel einfacher ein fertig verpacktes Stück Fleisch im Supermarkt zum Schnäppchenpreis zu ergattern, ohne zu wissen wie das lebende Tier aussieht. Eine Freundin von mir dachte doch wirklich, das Würstchen Innereien eines Tieres seien. Ja vielleicht findet man ja Würstchen entlang der Knochen, hat ja die Form. Ebenfalls habe ich mehrere Schüler die glauben, das man Fischstäbchen so fischen kann. Gleiche Masse für die Ekelnuggets vom Mc Doof.


Ich habe da also eine komische Konzeption des Fleischfresserseins: für mich müssen die Tiere frei sein, (Viehzucht ist sowieso umweltschädlich) damit, wenn sie gejagt oder gefischt werden, nicht immer auf den Teller landen müssen. Und jeder fleischessende Mensch sollte sehen, wissen, wie das was auf seinen Teller kommt, hergestellt wird.Mit Humor erklärt dieses Video es ein bisschen anders haha.



Heute bei uns gibt es kaum Fleisch auf dem Teller, nicht weil es uns nicht schmeckt. Nein, eher aus den ganz oben genannten Gründen: mein persönliches Gusto ist unserem schon schön geschadeten Planet nicht wert. Ich verzichte liebend gerne auf Fleisch wenn dadurch die Massenviehhaltung zurückgehen kann und Tiere nicht mehr qualvoll gehalten und geschlachtet werden, mehr Biobauern Getreide anbauen und somit viel mehr Menschen ernähren können (man benötigt 7000 Liter Wasser um 300 Gramm Fleisch zu produzieren, für 6000 Gramm Getreide!), damit unser Abwasser nicht mehr von den Nitraten der Schweinezuchten verdreckt wird und arme Fische in kleinen Becken von Tiermehlen ernährt werden. Tja, und was das vegan sein angeht, das ist auch noch ein anderes Thema, aber davon berichte ich ein anderes Mal!

dimanche 27 octobre 2013

:: Wochenrückblick ::

[Wetter] Sturm Christian macht gerade die Gegend hier unsicher, es windet und regnet und fegt und hegt aufregend hinter unseren Fenstern
[Gemacht] geputzt, Unmengen Wäsche gewaschen und aufgehängt, Termine erledigt, Rehnungen geschrieben, allgemeinen Papierkram endlich erledigt
[Crafts 'n' Arts] Honigkekse gebacken. Anfangs wollten wir die Fuchskekse von Karmindra und der Wölfin nachbacken, habe aber festgestellt, das ich keinen Zucker mehr hatte
[Bewegt] spazieren mit dem Purzeltier, und ein paar Aïkido-Katas
[Gehört] das Album The Heistvon Macklemore und Ryan Lewis entdeckt und rauf und runter gehört! Gute Laune Musik zum abtanzen
[Gelesen] eine neue Fantasyromanserie angefangen (Ellana von Pierre Botero, spannend!)
[Gesehen] Herbie fully loaded: Ein toller Käfer startet durch mit dem kleinen Kater. Aber doch nicht so gut wie das Original
[Getrunken] Kirschsaft, Zitronenschorle, Schokosojamilch und Kräutertees
[Gegessen] Curry-Blumenkohlsuppe, Blumenkohlauflauf, Honigkekse, Erbseneintopf, Buchweizenpizzen, Fisch mit Reis, Reste
[Gedacht] Mist, die Ferien sind auch schon wieder vorbei
[Gefreut] das Schildkrötenbaby spricht immer besser und kann schon ganze Sätze sagen, er wird wirklich zum kleinen Schildkröterich
[Geärgert] mein Slebstvertrauen ist schon wieder eine Etage tiefer geraten...
[Gelernt] manche Leute leben nur, um anderen zu schaden!
[Gekauft] Chrysanthemen für den Garten, eine Lampe und eine Kiste beim Schweden. Langsam sind wir hier fertig eingerichtet!
[Dankbarkeit] wir haben es doch schön hier in unserem neuen Leben 
[Spirituelles] meinen Altar entstaubt und angefangen, ihn für Samhain zu richten
[Und sonst so?] ich muss mich mal langsam ans Nähen der Bai Jia Bei-Decke für das Wunderbaby der Schlosshexe machen
[Ausblick auf die nächste Woche] Kerzen für eine liebe, liebe Freundin anzünden, die Montag ein Stück Lunge entfernt bekommt und einen nebenberuflichen Wochenendtrip nach Paris planen

:: 20 Dinge über mich ::

Dieses kleine Stöckchenspiel habe ich mir bei der Jademondin abgeschaut. Ich fionde es eine ganz interessante Übung zwanzig Sachen über sich zu schreiben. Und auch eine nicht ganz leichte. Hier also meine kleine Liste:

  1. Als Kind wollte ich immer einen Hund haben. Mit der Zeit habe ich aber entdeckt, das ich eher ein Katzenmensch bin. Am heutigen Tage wohnen 3 Katzen und ein Hund bei mir zuhause.
  2. Ich habe erst ganz spät angefangen Kaffee zu trinken. Meistens war dieses arbeitsbedingt (oder wie überlebe ich am Besten eine Klassenfahrt mit 30 hochaufgeregten Teenagern!) Ansonsten trinken wir hier lieber Rooibos- oder Früchte- und Kräutertees.
  3. Vor 17 Jahren habe ich intensif Aïkido betrieben, so mit etwa 10 Trainingsstunden die Woche. Ich habe im September wieder angefangen zu trainieren. Aua, da waren aber Muskeln eingerostet.
  4. Ich war mit 22 Jahren verheiratet, mit 29 Jahren geschieden.
  5. Ich spreche deutsch, französisch, arabisch, englisch und spanisch. Vor ein paar Jahren konnte ich auch griechisch und portugiesisch, habe aber alles wieder vergessen.
  6. Yoga tut mir zwar körperlich und geistlich gut, finde ich aber langweilig.
  7. Als Kind wollte ich Bäckerin oder Busfahrerin werden.
  8. Während meiner beiden Schwangerschaften wollte ich das Geschlecht meiner Kinder nicht kennen. Beide Male hat sich die Tante vom Ultraschallabor verplappert.
  9. Ich kenne immer noch mein erstes Gedicht was ich in der Schule gelernt habe, auswendig.
  10. Ich bin trotz Übergewicht sehr gelenkig und biegsam und gehe ohne Probleme in den Spagat.
  11. Ich habe eine Laktose- und Glutenintoleranz und man vermutet eine Crohnkrankheit bei mir. Ich habe mir aber noch nie die Zeit genommen, Untersuchungen durchzuführen.
  12. Ich bin immer mit meiner Haarfarbe und -länge unzufrieden, weshalb diese häufig wechselt (meistens von lang rot auf sehr kurz schwarz).
  13. Ich liebe Listen und Ratgeberbücher.Überhaupt bin ich eine Leseratte und lese fast alles was mir zur Hand fällt. 
  14. Seitdem mein heißgeliebter Opa gestorben ist, der leidenschaftlich Klavier spielte, kann ich kein Klavier mehr hören.
  15. Als Kind hatte mir ein Orakel in meinem Englischlernbuch (!) gesagt, ich würde nie Lehrer werden, weswegen ich nie Lehramt studiert habe. Anscheinend hatte das Universum doch andere Pläne für mich und ich bin jetzt doch offiziell Lehrerin geworden.
  16. Ich würde gerne in Korsica leben.
  17. Dreimal hatte ich die Gelegenheit, in die Bretagne zu ziehen. Zweimal habe ich abgelehnt, das dritte Mal als sich die Gelegenheit anbot, hab' ich mir gedacht das es doch kein Zufall sein kann, wenn ich immer wieder in diese Stadt eingeladen werde und habe beschlossen, meiner inneren Stimme zu folgen und zuzusagen.
  18. Ich habe tierische Platzangst und kann leine Höhlen besichtigen ohne einen Panikanfall zu bekommen. Schon allein die Vorstellung wieviele Tonnen Geröll über meinem Kopf sein könnten, gibt mir 'ne Gänsehaut.
  19. Ich bin mit der amerikanischen Musikkultur meines Vaters groß geworden: Bob Dylan, Queen, the Mamas and the Papas, ... Heute noch höre ich diese Musik richtig gerne.
  20. Ich bin offenherzig und gehe leicht auf andere Leute zu, gebe aber nur schwer mein Vetrauen und meine Freundschaft. Wann aber, dauert diese, ich hoffe, ein Leben lang

dimanche 20 octobre 2013

:: Na wo warst du denn? ::

Ja, da bin ich wieder! Nach mehreren Monaten Funkstille hat es mich in mein virtuelles Heim zurückgebracht. 

Die letzten Monate waren intensiv, wirklich intensiv und es ist wirklich so viel spannendes passiert. Wir sind umgezogen, endlich! Wir haben zwar nicht das langersehnte Häusle mit Garten gefunden, aber dafür eine nette Wohnung im Erdgeschoss mit Garten in einem kleinen Dorf, etwa 10 Kilometer von der Großstadt entfernt. Sie ist zwar ein Zimmer kleiner als unsere alte Wohnung auf dem Dach aber unsere Lebensqualität hat sich enorm gesteigert. Kein Großstadtstress mehr, ländliches Leben mit netten Nachbarn, Biobauern und ganz vielen Vereinen für alles was das Herz begehrt. In einer Woche musste ich den kleinen Kater in die Grundschule melden, dem Schildkrötenbaby eine Tagesmutter finden und dann sofort in einen Lehrgang für meinen Job hopsen. In der Eile hatten wir großes Glück denn wir sind auf eine tolle Tagesmutter gestoßen, die mir viel beim Einleben geholfen hat, mit Kontaktangaben und Babysitten aushelfen, da ich mich (Kilometrisch gesehen) von der Familie entfernt habe, und somit auch von potentiellen Babysittern die im Notfall einspringen können.

Über den Sommer bin ich auf einen Ganzzeitjob umgestiegen. Ein Fach mehr unterrichte ich jetzt an unserer kleinen Schule die über den Sommer auch kräftig gewachsen ist, da wir dieses Jahr zwei Klassen haben. Und wir sind auch von der geliebten Jurte in ein "echtes" Gebäude umgezogen, was für mich hieß, von meinen Kartons zu den Kartons der Schule zu hopsen. Also Urlaub gab es so gesehen für uns diesen Sommer nicht, hihi!

Den ersten Monat haben wir beinahe ohne Strom und ohne Internet verbracht. Wir mussten uns auch einleben, einen neuen Rhythmus finden, der uns dreien gut passt. Und mit der Müdigkeit jonglieren, die sich frech in unser Leben eingeladen hat. Mittlerweile haben wir uns ganz gut eingelebt. Wir fühlen uns so wohl in unserem neuen Leben auf dem Land. Der kleine Kater und das Schildkrötenbaby verbringen die meiste Zeit im Garten und geniessen tagtäglich die frische Luft. Und mir hat dieser Neustart auch ganz gut getan, mir erlaubt Abstand zu nehmen und laut meinem Jahresmotto Prioritäten zu setzten. Wir sind wirklich glücklich. Und das hat keinen Preis!

Im Hintergrund habe ich immer an meinen kleinen Blog gedacht, der mir gefehlt hat, sowie die Zeit dafür, ihn zu betreiben. Aber es war mir wirklich zu schade, ihn zu schließen. Also habe ich lieber gewartet. Und siehe da, die Herbstferien sind schon da: mit ihrer Zeit zum morgendlichen Ausschlafen, Hausgroßputz, wandern, schmökern, backen und bloggen! 

Hier bin ich also wieder: Hallo klein Bloggersland!


lundi 8 avril 2013

:: Jesus liebt mich ::

In meiner März-Bilanz erzählte ich das ich für diesen Trimester eine neue Weggefährtin suche. Athena Pallas, griechische Göttin des Krieges, des Handwerks und der Handarbeit und ihre Eulen haben mich treu und hilfsreich durch Januar, Februar und März geführt, denn ich habe ihre kriegerische Kraft gebraucht, um innere und äussere Kämpfe zu führen. Seit ein paar Wochen spürte ich aber das es Zeit wurde, mich von ihr zu verabschieden und mich einer neuen Wegbegleiterin zu widmen. Ich dachte an mehrere Namen, aber irgendwie stimmte bei der Auswahl etwas nicht, und ich bekam keine richtigen Zeichen. 

Zumindestens dachte ich das, bis ich ihn dann "sah", meinen Wegbegleiter. In Träumen, aber auch beim Orakel lesen, sogar in den Nachrichten hat er mir Zeichen geschickt. Nur war ich dermaßen davon überzeugt das es sich um eine Frau handeln würde, das ich IHN nicht gesehen habe. Es scheint also, das es für die kommenden drei Monate ein Mann ist: Jesus. Ich habe das Universum gebeten mir den passenden aufgestiegenen Meister zu senden, der mich am Besten durch meine aktuelle Problematik begleitet, mir Rat und Hilfe und Unterstützung schenkt. 

Orakel der aufgestiegenen Meister von Doreen Virtue
Jesus ist ein Weltenlehrer und gehört der Weissen Bruderschaft an. Seine Lehre ist eine Lehre der Liebe und des göttlichen Lichts jenseits aller Dogmen und Religionen. Durch sein Leben zeigt er uns den Weg des Lichts. Jeder Mensch ist eingebunden in das Rad von Tod und Wiedergeburt. Jeder kann beginnen, das Christuslicht in sich zu erwecken. Jeder Mensch kann ungeachtet seiner Lebensumstände die zeitlose, universelle Botschaft leben, die Jesus Christus den Menschen gebracht hat. Bei vielen Entscheidungen ziehen wir den Rat von Freunden, Eltern und Bekannten hinzu. Und wenn wir dann noch immer unschlüssig sind, versuchen wir oft noch in Büchern oder im Internet Rat und Entscheidungshilfe zu finden. Natürlich ist es kein Fehler Information und Rat einzuholen. Dabei sollten wir aber daran denken, uns selbst zu befragen um die, in uns wohnende Entscheidung anzuerkennen. Die Energie des aufgestiegenen Meisters Christus, lässt uns die eigene Wahrheit erkennen und auch danach handeln.

Wenn wir lange Zeit unsere eigenen Wünsche und Ziele zu Gunsten anderer untergeordnet und beschnitten haben, kann es sein, dass wir das Wissen um unser eigenes Ich und unseren Auftrag verloren haben. Die Energie des aufgestiegenen Meisters Jesus, kann uns auch zeigen, wer wir wirklich sind und was wir für eine Aufgabe wir zu erfüllen haben. Mit dieser Erkenntnis, lässt er uns nicht alleine stehen, sondern schenkt uns Energie und Mut um neue Wege zu beschreiten.

Die Beziehung von Jesus (als Erdenkind) zu Gott ist wohl eine der hingabevollsten Vaterbeziehung die auf unserer Erde gelebt wurde. Diese prägt auch heute noch das Wirken der Christus Energie. So macht sie ungelöste Autoritäts- und Vaterthemen bewusst, heilt die Wunden von "väterlichen" Verletzungen und gibt das Gefühl geborgen und behütet zu sein. 

Ja, da scheint das Universum mal wieder mehr über mich zu wissen als ich, denn es hat mir genau den richtigen Meister geschickt: ich glaube ich muss Blockaden die bezüglich meines Vaters und meines Ex  erschienen sind, lösen um eine neue Liebe in mein Leben lassen zu können. Seinem ersten Rat folgen: „Wenn du dich nach einer Seelenpartner Beziehung sehnst, heile alle Ängste bezüglich des Gebens oder Empfangen von Liebe. Vergib allen, die dich verletzt zu scheinen." Und das werde ich wohl am Besten mit einem liebenden, herzlichen und offenen Mann wie Jesus an meiner Seite meistern können. Ich muss gestehen, ich war schon ein bisschen perplex, als ich festgestellt habe, das es Jesus ist, der mih begleiten würde, denn ich habe mich von der Kirche und all dem Plemplem seit einigen Jahren abgeseilt. Aber dann habe ich mich an dieses Zitat aus dem Thomas(!)-Evalgelium erinnert, und das hat mir eine Tür zu Jesus geöffnet, was davor sehr schwer gewesen wäre.

„Jesus sprach: Das Reich Gottes ist in dir und um dich herum. Spalte ein Stück Holz und ich bin da. Hebe einen Stein auf und du wirst mich finden“

Thomas-Evangelium

Ich habe ihn mit Respekt und viel Liebe wiederentdeckt und erlaubt in mein Leben zu treten und bin gespannt, was es mit den nächsten drei Monaten so auf sich hat.


samedi 6 avril 2013

:: Vom inneren Schweinehund, dieses Miststück... ::

Eigentlich, eigentlich... müssten wir ja alle das perfekte Leben führen mit all den Kenntnissen die wir bezüglich Gesundheit, Ernährung, Sport, Umweltschutz, Schwangerschaft, Kindererziehen, Haushalt heutzutage haben. Wir wissen, wie wir uns gesund ernähren müssen, wie wir gezielt und ergebnisreich Sport treiben müssen, wie man Müll trennen muss und ethisch essen/kaufen/generell konsumieren können, um unseren Planeten zu schonen, welche Beziehungen man pflegen müsste, wie man am Besten seine Zeit vertreibt und was schädlich ist. Wir haben da alle unsere Ideale und streben diese effizient umzusetzen.

Aber, aber... in diese Rechnung hat sich unser aller inneres Haustier eingeladen, dieser blöde innere Schweinehund. Und der hat immer eine gute Ausrede parat. Denn zwischen unserem Idealleben und der Wirklichkeit sind Welten auseinander: die Welten der Ausreden! Diese Ausreden die uns davon abhalten, zu handeln und unsere Ideale in Tat umzusetzen. 

Wie würde denn unser Leben aussehen, wenn wir alles wonach wir streben wirklich in die Tat umsetzen würden? Hätten wir den gleichen Job? Hätten wir die gleiche Körperfigur und Gesundheitskondition? Den selben Lebenspartner? Die gleiche tägliche Routine? Höchstwahrscheinlich nicht! 

Aber es ist so leicht, sich das eigene Leben von unseren eigenen, faulen Ausreden, egal in welchem Bereich, diktieren zu lassen. Ich bin davon auch sehr stark betroffen. 

"Du hast heute schon soviel geleistet, du kannst dir ruhig eine Pause gönnen. Du verdienst es!" Oder "Ein Stückchen Schokolade/Pizza/Käsekuchen kann doch deiner Fastenkur nicht schaden". Und hop, schon bist du vom Zug gefallen. 

Dies sind so ein paar Ausreden aus meiner "Zwischen"Welt. Kaum fange ich etwas neues an, da kommt schon wieder mein Schweinehund und versucht grunzend mich durch Ausreden von meinem Vorhaben abzukapseln. Ich habe letztlich beschlossen jeden Tag um 7 Uhr aufzustehen, um in Ruhe Sachen zu erledigen und die Morgenstunden zu genießen, und dies egal ob Schul- oder Freitag. Und schon steht der Schweinehund an meinem Bett morgens und grunzt los: "Ach komm, es macht doch nix, wenn du mal ein bisschen später aufstehst. Gönn' es dir doch! Du stehst den Rest der Woche schon früh genug auf!". Oder er steht neben dem Kühlschrank und lacht mich mit einem Stück Schokolade in der Hand an: "Mensch Kind, du warst die ganze Woche tapfer, iss dieses Stückchen als Verwöhnung und Belohnung. Es wird dich nicht umbringen." Ja, so fies ist der blöde Schweinehund. Und meistens lockt er mich durch Verwöhnung und Belohnung, denn es sollte mir Wert sein.

Copyright: Thomas Kobbe KobbeComics.de

Aber, aber... wenn ich meinem inneren Schweinehund blind gehorche, treffe ich Entscheidungen die nichts mehr mit meiner mir-treuen inneren Führung zu tun haben. Sicherlich, ich bin dann aufgeregt wie ein Kleinkind das ein (elterliches) Verbot gebrochen hat und der Jux macht mir anfangs auch Spaß. Aber im Nachhinein habe ich dann doch einen bitteren Nachgeschmack wenn ich wieder den Entschuldigungen schwach geworden bin.

Anderes Beispiel: wenn ich morgens nicht meinen Frucht-Miam esse und statt MorgenYoga gleich an den PC gehe, weiß ich das mein Tag irgendwie hin ist, ich fühle mich aus der Bahn geworfen da ich meinen Rhythmus, von dem ich weiß das er mir wirklich gut tut, nicht respektiert habe (und somit mich auch nicht respektiert habe), und da tut's weh: Ich fühle mich nicht harmonisch zwischen den Bedürfnissen meines Wesens und was ich mache, um mein Ego zu befriedigen. Das heißt ich muss immer wieder zu meiner inneren Selbstführung zurückgreifen um zu wissen, ob eine Belohnung jetzt wirklich angebracht ist, sonst falle ich in die Falle der unangebrachten Belohnung.  Und diese Belohnung macht es aus das meine Vorsätze nie befriedigt werden und ich eigentlich inaktiv bleibe.

Je mehr Integrität ich in meine Absichten stecke, desto mehr lebe ich nahrhafte, erfolgreiche Tage. Die kurze Freude einem momentanen Wunsch zu erfüllen weicht der tiefen Freude festzustelle, das ich  mich auf dem Pfad meines wahren SEINS befinde. Je mehr ich aber von meinem Pfad abweiche, desto mehr grabe ich einen Schlund zwischen meinem Handeln und meinem wahren ICH.

Jeden Morgen muss ich eine neue Wahl treffen. An manchen Tagen geht das von alleine: da bin ich um halb acht schon geduscht auf der Yoga-Matte ohne irgendwelche mentale Bremsen. An anderen Tagen, scheint es, als würde der blöde Schweinehund schon vorm aufstehen mir alle möglichen Ausreden herunterlaiern, denen ich entweder oder gehorchen möchte, oder nicht. Es geht genauso mit den Lebensmitteln: ich liebe ja Pizza, aber auf meinem Wochenplan steht Gemüse, sinnlich werde ich ebenfalls täglich von Schokolade, Käse oder Kuchen auf die Probe gestellt. Und täglich muss ich erneut eine Wahl treffen, die mir erlaubt, auf dem Pfad meiner Selbstverwirklichung zu bleiben.

Heißt es jetzt das Belohnungen schlecht sind? Nein, im Gegenteil. Ab und zu tut es gut, diese Belohnungen vorzuplanen, oder das es Zeit ist, sich zu verwöhnen um seinem inneren ICH Gutes zu tun: mal einen Morgen faul mit den Kids im Bett zu bleiben oder ein Stück gute Schokolade zu genießen und dabei kein schlechtes Gewissen haben, sondern eher das Gefühl eine wirklich wohlverdiente Pause genossen zu haben, die mir erlaubt, morgen weiter auf meinem Pfad voranzukommen. Das kann auch ein Restaurantbesuch sein, oder ein Filmabend mit Popkorn. Man sollte sich wirklich diese Tür offenhalten, denn diese Möglichkeit, eine Pause in meiner Routine einzubauen bestärkt meinen Willen tapfer auf meinem Pfad zu bleiben, wenn ich täglich an genüsslichen Pausenfaktoren konfrontiert werde. Mich nicht in einem geschlossenen Rahmen einzuschließen hilft mir Herausforderungen zu bewältigen, die in einem anderen perfekten Dogmatismus für mich unüberwindbar wären.

Aber warum erzähle ich euch das alles? Weil wir alle unsere eigene Entschuldigungswelt haben. Es ist eine Illusion zu glauben, das all diese Entschuldigung wie aus Zauberei verschwinden könnten. Das ich eines Tages auf einmal aufwache und "finger in the nose" voller Willenskraft meinem inneren Pfad nachgehe, augenblicklich und ohne persönliche Herausforderung oder Anstrengungen. Ist dies denn nicht unsere beste Ausrede um nicht heute gleich damit anzufangen, unseren Weg zu gehen?

Ich meine, Versuchung wird immer da sein. Aber ich lade euch mal ein, auf eure Entschuldigungen zu achten. Von diesem Punkt aus, könnt ihr dann nicht mehr meckern wenn es euch an Willenskraft fehlt, oder weil ihr dieses oder jenes nicht geschafft habt. Ihr werdet einfach nur feststellen, das ihr eurer eigenen inneren Führung nicht gehorcht habt, und dies wird eure Wachsamkeit für die nächsten Male schmieden. Und statt die Arme zu senken und aufzugeben, könnt ihr eure eigene Disziplin aufbauen, wo keiner euch ausschimpfen oder loben wird für das was ihr (oder nicht) getan habt.

Wir sind alle rebellische Teen-agers, die Schritt für Schritt lernen, ihrer eigenen Disziplin und Weisheit zu gehorchen und den inneren Schweinehund in den Zwinger zu sperren. Und da kann uns kein Meister oder Lehrer an unserer Stelle helfen. Und es kann zu einem lustigen Spiel werden, anstatt uns unter einem Berg von Schuldgefühlen zu vergraben. Ich bin mein eigener Herr, ihr seid eure eigenen Herren! Seid stolz auf euch! Alles Liebe an euch!


mardi 26 mars 2013

:: Vorsorgen und erwachsen werden ::

Ich bin jetzt fast 30 Jahre alt und fühle mich nicht erwachsen. Auch nicht jugendlich. Etwas dazwischen was wir in Frankreich "adulescent" nennen, eine Mischung aus "adulte" - erwachsen und "adolescent" - teenager. Wenn ich andere Menschen auf der Strasse beobachte oder kennenlerne, frage ich mich immer wie alt sie sein mögen und wundere mich oft wenn sehr erwachsen-wirkende Menschen jünger sind als ich. Denn ich fühle mich nicht erwachsen.

Aber ich bin Mutter. Alleinerziehende noch dazu. Das heißt, an dem Tag an dem ich sterbe, sind meine Kinder fast alleine, denn beide haben abwesende Väter. Wenn ich also frühzeitig verschwinde sollte, wer kümmert sich dann um meine Söhne und wie wird es finanziel für sie aussehen?

Um diese Fragen habe ich mich also heute gekümmert, habe Vorsorgepläne aufgebaut, eine Moral-Person für meine Kinder gefunden, und einen Wirtschafter der sich um ihr Geld (und um meine Beerdigung, falls die Kinder noch zu klein sind) bis zu ihrer Volljährigkeit kümmern wird. Eine Person finden, der ich hundertprozentig vertraue und ihr meine Kinder anvertrauen würde. Herausfinden, das diese Person der Bruder ist, feststellen das auch wenn wir uns nicht sehr gut verstehen, es doch die einzige Person die alles für seine Neffen tun würde und ehrlich und gerecht das Geld verwalten würde. Beschliessen, ihm mit geschlossenen Augen zu vertrauen. Mir war ganz komisch dabei, und wenn ich ehrlich bin, hatte ich sogar Tränen in den Augen, denn das Thema ist ja nicht gerade lustig und ich habe keine wirkliche Lust, frühzeitig zu verschwinden hihi. Aber zum ersten Mal habe ich das Gefühl gehabt, wirklich was "erwachsenes zu machen. Vorsorgen. Meinen Kinder eine Zukunft schenken auch wenn ich nicht mehr an ihrer Seite sein sollten. Ihnen was hinterlassen, das ihnen erlaubt trotz Schmerz wenigstens finanziell zu "über"leben. All diese Fragen schwirrten mir seit dem Tod meines Opas in Gedanken herum. Jetzt ist es getan, ich kann etwas ruhiger schlafen, ... und bin vielleicht ein Stückchen erwachsener geworden.

Und ihr, habt ihr auch schon daran gedacht? Was habt ihr für eure Kinder vorbereitet? Fühlt ihr euch erwachsen? 


jeudi 3 janvier 2013

:: Bruder-Schwestertag ::

Der Tag hatte für ihn ein bißchen schwierig angefangen. So wurde ich früh um sieben per Telefon aus dem Bett geworfen um mit den Haustrollen zur Königin-Mutter zu wandern, Konflikt schlichten, Nerven beruhigen, die richtigen Worte finden und frische Croissants zu bringen. 

In der Welt meines Bruders sieht alles ein bißchen anders aus als in der unseren. Das Leben ähnelt einer Vorabendserie, die Darsteller des Lebens seines Filmes sind bester Intentionen, naif, warmherzig, verträumt, offen, tolerant. Die Anderen, also alle, die nicht wissen, dass sie in seinem Film mitspielen, sind (Gott sei Dank nicht alle!) eher das Gegenteil: immer in Eile, schroff, ernst, gestresst, unsympathisch. Ab und zu lichtet sich der Schirm vor den Augen meines Bruders und dann bricht für ihn eine Welt zusammen, es gibt nicht vieles was ihn trösten kann, manchmal sind es nur offene Arme die Tränen empfangen können. Heute war also so ein Tag.

Grossen Leiden, grosse Mittel, ein Bruder-Schwestertag musste her. Wir haben die Haustrolle anderswo untergebracht und sind Richtung Stadt gezogen, denn das Purzeltier musste geschoren werden. Und ich glaube, es ist eine Ewigkeit her gewesen, das wir solch einen Bruder-Schwestertag hatten. 

Ich wusste, das es da ist. Die Zeitung hat davon berichtet. Und von dem Küchenfenster der Wohnung auf dem Dach kann ich es ja sehen, besonders am Abend, wenn es beleuchtet ist. 


Seine Augen haben nur geleuchtet und eine stumme Frage gebildet. Ja, komm wir fahren Riesenrad! Einmal die Stadt von oben sehen. Schauen, ob man von da oben auch die Wohnung auf dem Dach sieht. Ein bißchen Abstand von all diesen Menschen nehmen, die ihm manchmal das Leben so schwer machen. Dem Himmel ein Stückchen näher kommen, Kräfte sammeln, und dann den Nachmittag zusammen geniessen!





mardi 1 janvier 2013

:: Good-bye 2012, welcome 2013 ::

Endlich! Dieses schreckliche vergangene Jahr ist endlich vorbei, und ich muss sagen, das ich komischerweise richtig aufatme...

2012, hau ab! Willkommen 2013, du wirst mein Jahr! Soviel schönes steht mir bevor. Und ich werde versuchen, das Unschöne wegzuzaubern! 

Ich wünsche euch allen was ihr euch selber wünschen würdet, nur in tausend Mal schöner! Also, lasst es krachen!

Und mir wünsche ich Liebe! Diesmal die Echte, die einzig Wahre. Und natürlich weiterhin soviel Freude an meinen Kindern, meinem Job, meinen Freunden und am Leben. Erfolg wünsche ich mir auch, Gesundheit (die kann ich im Moment wirklich gut gebrauchen!), und auch ein bißchen mehr Geld, denn leider hilft es trotzdem um seine Träume zu verwirklichen. Ja, das wünsche ich mir auch! Meine Träume verwirklichen! 

Frohes Neues Jahr 2013 also euch allen!


dimanche 30 décembre 2012

Wo alles vielleicht doch nicht so schrecklich war

Dieses Jahresende 2012 beschäftigt mich schon sehr, das es für mich im Ganzen kein schönes Jahr war.  Aber ich habe dennoch ein paar schöne Sachen erlebt und die möcht ich jetzt versuchen inden Vordergrund zu bringen um doch ein paar schöne Erinnerungen aus 2012 mitzunehmen. Hier also meine monatlichen Highlights:


Januar: nix besonderes... liebe Freunde, die immer für einen da sind. Aber das allein ist schon wertvoll!

Februar: nach 9 Jahren durch eine lange und komplizierte Familiengeschichte, sehe ich endlich meine kleine Schwester wieder. Was heisst kleine Schwester? Ich durfte eine junge und interessante Frau kennenlernen, die echt was drauf hat. Und mir in sovielen Punkten so ähnlich sieht, das es fast beängstigend wäre, ... wenn sie nicht meine kleine Schwester wäre! Und ich habe sie so unendlich lieb! 

März: die Ankunft in unserem Heim unserer kleinen Hündin. Nach der endlosen Trauer bezüglich des Todes meines Großvaters war die Ankunft des Purzelbaumes schon ein Sonnenschein 

April: erstes Familienfest ohne ihn, theoretische Fahrprüfung bestanden. Am Geburtstag meiner kleinen Schwester *freu*

Mai: zehnte Doulatagung in Paris, die zweite mit meinem Schildkrötenbaby. Viele Occytocin, viele tolle Frauen, viele Schwestern, ein paar Hexen ;), meine Freundinnen, mehrere rote Zelte und eine wichtige Entscheidung

Juni: mein rosa Lappen! Endlich! Ich darf Autofahren, youhou!

Juli: Jobsuche in Paris, mehrere Vorstellungsgespreche die zwar positif sind, aber keinen Job ergeben. Normal, der Traumjob wartet woanders und später auf mich. Und Gott sei Dank, denn ich wäre wirklich nur ungerne nach Paris umgezogen! Aber die Zeit zeigt, es ist große Zeit für den Wechsel, und diese kleine pariser Pause erlaubt uns allen eine Auszeit bei der Großstadthexe und wir entdecken zum ersten mal das berühmte rosa Schloss, zur frossen Freude der Kids.

August: Korsikareise, unser Traumurlaub, mein erster seit Jahren. Und ich entdecke diese Trauminsel zum ersten Mal und glaube dort, einen Teil meines Herzen verloren zu haben. Aber das hatte ich bereits schonmal erwähnt!

September: Schulanfang, wir verbringen schöne Spätsommertage, verabschieden uns von einem lieben Haus in dem wir schöne Kindsheittage hatten und erwarten die neuen Erinnerungen in einem neuen Haus

Oktober: der Traumjob! Da isser gewesen. Deutschlehrerin in einer Montessori-Schule und Zuständige für die Auslandsaustausche der Schule mit Partnern in ganz Europa. Ich Lehrerin? Ja, und wie!

November: endlich mal wieder alleine ausgehen, ohne Kinder. Mich wieder Frau fühlen, Weib sein, Freundinnen genießen.

Dezember: den Weltuntergang doch überlebt. Lieben Freundinnen die Zukunft vorhersagen und sehen, das es passiert ist. Sehen, daß das was man macht doch nicht so schlecht ist! 

Wie gesagt, das Jahr war reich an Ereignissen, kleinen Erfolgen, Überraschungen und doch ein paar gute Sachen. Und im Nachhinein erlaubt mir dieser positive Rückblick, doch Frieden mit dem vergangenen Jahr zu schließen. Danke mir. Jetzt bin ich aber auf 2013 gespannt...

vendredi 21 décembre 2012

Wo ich euch ein schönes Julfest wünsche


Der Weltuntgergang laut der Maya-Indianer findet anscheinend doch nicht heute statt! (und ich kann doch noch zum Frisör sausen. Hurra!)
Deswegen wünsche ich euch ein gesegnetes Julfest und alles was ihr euch mit der Rückkehr des Lichtes wünscht.

"Friede und Liebe auf Erden der Menschen guten Willens"

vendredi 20 janvier 2012

Wo ich schon beim Aufstehen sauer bin...

In der Naturheilkunde heisst es, man sollte morgens schon vor dem Aufstehen die Sonne in seine Gedanken und sein Herz lassen. In Ruhe durchatmen und langsam aufstehen. Sich die Hände und das Gesicht waschen. Sich körperlich und spirituell reinigen und den Körper langsam in Gang setzen. Danach noch die Surya Namskar -oder auch Sonnenbegrüssung - Yogaübung durchführen, ein schönes Frühstück langsam genießen können und man ist bereit für den Tag.

Seltsamerweise sah es bei mir heute (und eigentlich auch recht häuflig) anders aus:
7 Uhr 35, der kleine Kater weckt mich indem er mich 10 cm fern von meinem Gesicht anstarrt. Als ich die Augen öffne, schreit er mir sofort in die Ohren: "Mama, ich hab' in die Hose gepinkelt. Aber nicht ins Bett. Ich war nicht schnell genug auf dem Klo und hab's nicht mehr geschafft!" 
Oh Gottchen. Augen wieder zu machen, aber jetzt schreit das Schildkrötenbaby, denn es hat Hunger und weder kommt die Mamamilch noch nicht allein in sein Bett, weder kann das Schildkrötenbaby allein aus dem Bett zur Selbstbedienung (was beim Co-Sleeping ja sonst der Fall wäre). 
Raus aus dem warmen Bett und hui, da hat jemand wieder mit der Heizung gespielt, es ist eisig kalt. Baby aus dem Bett nehmen, den angenehme, Geruch aus der Windel wahrnehmen und erst einmal ignorieren, über den kleinen Kater steigen, der halb-nackt auf dem Boden Autos spielt, auf dem Sofa niederlassen und das Baby an die Brust legen. Wahrnehmen das da ein halbnackter Zwerg auf dem (kalten) Boden spielt obwohl et in 40 Minuten ab zur Schule muss, und überhaupt wir alle sehr spät dran sind. Anfangen zu meckern, Baby fertig stillen, Frühstück wie im Blitz vorbereiten, alles schnell runterschlucken, dem Kater drohen, das er seine Reismilch besser austrinken soll, das Baby irgendwie beschäftigen, während ich frische Klamotten vom Wäscheständer hole.  Anziehen und überzeugen, das nein, 2]C sind nicht warm genug, um das Lieblings-t-shirt anzuziehen, und ja, es ist besser eine Unterhose unter der Hose zu tragen. Windel im Flug wechseln (Schlafanzug bleibt also erst einmal an!). Wieder meckern, weil der Kater eine Trödelliese ist. Im Radio die Uhrzeit hören, das Baby auf den Rücken schnüren, Schuhe suchen, auf dem Treppenabsatz dem Kater die Jacke zumachen und zur Schule eilen. Auf dem Weg merken, wie wütend ich auf diese Hektikmorgen bin und die Siams beneiden, die uns vom Fenstersims nachschauen. Sich ruhigere Morgen wünschen... *seufz*

Vom Hügel aus sehen wir wie die Großstadt aus dem Nebel auftaucht und von einem supertollen Sonnenaufgang geweckt wird. Katerchen findet auf dem Weg eine wunderschöne Blume die er mir schenkt, damit ich nicht so sauer bin. Es wird ein schöner Tag.



Und morgen ist Wochenende!

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