vendredi 22 mars 2013

:: Wochenrevue KW12 ::

Bei Frau Jademond gibt es schon seit mehreren Wochen eine Wochenrevue die ich ganz interessant finde, und wo ich schon tolle Sachen entdeckt habe. Ich engagiere mich jetzt zwar nicht jede Woche hier was vorzustellen, aber ab und zu wieso nicht? 

  • Im Rahmen der Feiern zum St.Patricks-Tag hat die Bibliothek des Trinity College in Dublin beschlossen, das berühmte Book of Kells online zu stellen. Es ist erstaunlich, alle Details so nach zu sehen, dieses Fusselwerk ist wirklich eines der schönsten keltischen Werke der Welt überhaupt. Hier der Artikel. Und wenn die hier klickt, geht es zur Book of Kells Onlinegalerie.
  • Vom 22. bis zum 28. März 2013 ist internationale Doula-Woche
  • Nur noch ein paar Tage, aber der zweite Trailer sagt schon viel aus Game of Thrones, Staffel 3. (Den ersten Trailer der neuen Staffel findet ihr hier)
  • Durch Zufall bin ich auf den Blog einer italienischen Künstlerin names Gioia Albano, die zauberhafte Bilder zum Thema Schwanger- und Mutterschaft malt, gestossen. Ich habe mich sofort in ihr letztes Gemälde verliebt. Mehr über Gioia Albano erfahrt ihr in ihrem Blog. Ihre Werke lassen sich in ihrem Etsy-Shop erwerben.



Hmmm, schon eine Wochenrevue voller Babies, Weibern und Mittelalter irgendwie. Interessant was es über meine Web-Lektüren verrät! Und ihr? Habt ihr hier was tolles, interessantes, inspirierendes entdeckt? Wollt ihr mir verraten was?

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mardi 19 mars 2013

:: Rote Monde ::

Seit der Geburt des kleinen Katers lebe und empfinde ich meine Tage ganz anders als ich noch ein jungfräuliches Mädchen war. Seit 2010 habe ich keine hormonelle Verhütung mehr und es hat sich für mich als echte Freiheit erwiesen. Und ich habe nach etlichen (künstlich) geregelten Jahren gelernt, auf meinen Körper zu hören. Ich habe gelernt ihn zu achten und zu pflegen wenn es doch mal zieht und kneift im Unterleib. Ich habe gelernt mich von der Umwelt abzuschalten und mich in meine Höhle zurückzuziehen um zur Ruhe zu kommen und meinem Körper neue Kräfte sammeln lassen. Ich habe mir ein paar Rituale für diese heilige Zeit aufgebaut und dazu gehört mein kleiner Mondaltar und meine Mondschatulle: 



Auf meinem Altar befindet sich ein wunderschönes Gemälde von Gustaf Klimt und drei Kerzen: hellrot für die Jungfrau, Rot für die Mutter und Dunkelrot für die Ahnin. Die große Kerze schenkt mir mit ihrem Licht die Kraft um sanft durch die Mondtage zu kommen. Eine frische Rose hilft mir monatlich beim aufblühen und meine Mondschatulle rechts beinhaltet meine Schätze die ich für diese besonderen Tage raushole und wie ein kleines Kind dann bewundere.


Betrachten wir mal das Holzkästchen etwas näher. Es ist eine schlichte Holzschachtel die ich mit Acrylfarbe bemalt habe und mit Perlen und Spiegeln beklebt habe. Drinnen befindet sich:


Schauen wir mal näher:

Meine Moon-Cup (oder Luna-Cup), meine beste Freundin in dieser Woche. Umweltfreundlich und wiederverwendbar. Während sie in meiner Schatzkiste ruht, lädt sie sich mit der Energie eines Mondsteines auf, den ich in ihren Kelch lege. Aber über die Moon-Cup werde ich demnächst mehr und länger berichten.Sehr bald!


Meine Jade-Ei. Ich hebe es in dieser Kiste auf, benutze es (habe es benutzt) aber in den Tagen ohne Blutungen. Das Jadeei dient zur Stärkung des Beckenbodens.Durch die Übung mit dem Jadeei erfahren wir eine bessere Durchblutung und damit eine gesteigerte Wahrnehmung. Zudem hilft es bei Menstruationsbeschwerden und gegen Depressionen. Das Üben mit dem Jadeei ist eine wichtige Praktik auf dem spirituellen Weg des Heilenden Tao. Bereits die weisen Frauen im alten China kannten die vielseitige Wirkung des Jadeei's. Aber auch darüber werde ich bald mehr berichten.


Weiterhin findet man eine duftende, rote Kerze, wenn ich mein Kästchen mitnehme auf Reisen und keinen Altar zur Verfügung habe, zwei "Moschus"Steine aus Nitraten aus Marokko die so gut riechen, drei Muscheln, davon eine Kauri in Vagina-Form und eine rote Feder, um das Leben diese Woche ein bi©hen leichter zu sehen. Weiterhin hütet meine Schatulle meine Mondenkette die ich solange ich Blutungen habe, trage. Sie sieht nicht nur schön aus, sie schenkt mir Kraft und Geduld.


Was mir auch durch diese Tage hilft, ist eine Rooibosteemischung mit Hagebutte und Rosenblüten. Diese Teemischung habe ich speziel den roten Monden gewidmet, sie hat schon was besonderes wenn ich sie trinke. Und ich nasche dann auch gerne rote trockene Früchte wie Cranberries, Erdbeeren, usw.
Des weiteren habe ich gemerkt das ich es während meiner Tage gerne warm um den Unterleib habe. Zuhause binde ich mir dann einen roten Rebozzo aus Wolle, das traditionelle, mexikanische Allzweckstuch. Ich kann dann auch ganz leicht eine Wärmeflasche hineinschieben. 
Ganz besonders finde ich es wenn das Wombblessing oder ein rotes Zelt zeitgleich stattfindet. Dort machen meine Tage dann richtig Sinn. Auch wenn ich jedes Mal meinem Körper danke, das er sich bereitgestellt hat, um ein Leben zu empfangen.


In meiner Truhe fehlen noch mein Regelkalender, aber ich habe noch kein passendes Bild dafür gefunden. Oder ich muss halt endlich malen, was ich mir vorgestellt habe.
Und ich möchte mir einen Balsam mischen, zum auf dem Bauch auftragen mit ätherischen Ölen, die die Schmerzen lindern können, wenn sie zu stark sind. Gut soll er richen. Und glizernde und rote Pigmente haben. Damit ich mir auch Formen, Kreise und Spiralen auf den Bauch malen kann. Vielleiht werde ich mir auch eine Mondpuppe nähen. Ich habe hübsche Modelle gesehen, die mich inspiriert haben. Nun heißt es nur noch umsetzen, hihi!


Und, macht ihr etwas für eure roten Mondtage?


lundi 18 mars 2013

:: Von Speckpfannkuchen und Heimweh ::

Manchmal packt mich das grosse Heimweh nach Deutschland und an Kindheitstage zurück. Manchmal habe ich aber auch einfach nur "Schlemmerweh" und ich lange nach Gerichten meiner Kindheit. Lange habe ich nur frustrierend dran gedacht, bis mir eines Tages die Erleuchtung kam: ich kann es doch vielleicht selber nachkochen/-backen. Und so gibt es jetzt bei uns regelmässig Brezel, Rotkohl mit Knödeln, Maultaschen... und seit neuestem Speckpfannkuchen!


Das mit en Speckpfannkuchen ist so 'ne Geschichte. Meine Mama kommt aus Frankreich und konnte nur süße Crêpes machen. Die dicken, fetten Pfannkuchen mit Speck hat sie nie so richtig hinbekommen. Aber meine Omi, die konnte sie gut! Nur haben wir sie selten gesehen. 

Als meine Mama dann meine kleine Schwester erwartet hat, musste sie frühzeitig ins Krankenhaus und wir bekamen eine Haushaltshilfe um meinem Vater mit uns drei grossen zu helfen. Die gute Frau war schon etwas älter, hat sehr altmodische Methoden und kam aus Schlesien. Und um ehrlich zu sein, haben wir ihr das Leben zur Hölle gemacht. Regelmässig machte sie uns Pfannkuchen, die dicken fetten aber halt ohne Speck. Und wir haben immer um die salzige Variente gebettelt. Und eines Tages, gab es mal wieder Pfannkuchen. Wie gewohnt haben wir Marmelade draufgeschmiert, unter der Aufsicht der Frau P. und reingebissen ... um Speckstückchen drin zu schmecken! Und die Frau P. hat dann nur gegrinst. Rache ist halt 'ne süße Sache. Aber weggeekelt haben wir sie dann trotzdem und unsere liebe Oma aus Frankreich ist dann gekommen, um sich um uns zu kümmern! Stolz darüber bin ich aber heute nicht mehr drauf.

Speckpfannkuchen haben wir aber trotzdem weiterhin geliebt und dies wollte ich halt für mich und die Jungs nachbacken.



Für 12 dicke Speckpfannkuchen braucht man:
  • 2 Tassen Mehl
  • 4  Ei(er)
  • 2 Tassen Milch
  • 1 TL Salz
  • 200 g Speck (bei uns Rinderspeck aus der Halal-Metzgerei, schmeckt genauso gut)
  • Butter, zum Braten

Zubereitung

Das Mehl sieben und nach und nach mit einem Schneebesen in die Milch rühren. 
Dann die Eier zufügen und zu einem glatten Teig verrühren. Das Salz unter den Teig geben.  Die Herstellung des Teiges ist kinderleicht und kindertauglich. Der kleine Kater hatte viel Spaß dabei!
Den Speck in Würfel schneiden und immer ein paar Speckwürfel in etwas Butter glasig braten.
Einen Schöpflöffel Teig auf die Speckwürfel gießen und von beiden Seiten goldbraun braten. 

Mit einem leckeren, grünen Salat geniessen. Guten Appetit!


dimanche 17 mars 2013

:: Sonntagsfreude ::

Jeden Sonntag Sonntagsfreuden, - nach einer Idee von Maria vom Kreativberg.


Erste Tulpen und aufgepeppert Jahreszeitentisch: Frühling du kannst (jetzt aber wirklich) kommen!

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