dimanche 3 novembre 2013

:: Wochenrückblick ::

[Wetter] schlecht, von feucht bis nass, sogar klatschnass. Und dann doch ein Sonnentag
[Gemacht] mich vorgearbeitet für den Geschichtsunterricht, aufgeräumt und sortiert, Freundinnen angerufen, die ich seit Wochen Monaten nicht an der Strippe hatte, Babies geknuddelt, Briefe geschrieben
[Crafts 'n' Arts] Mail Art für den Bruder
[Bewegt] zählt hinter der Zeit hetzen?
[Gehört] gute Launelieder wie dieses
[Gelesen] Zero Waste Home: The Ultimate Guide to Simplifying Your Life by Reducing Your Waste ein erstaunliches Buch wo man sich viele interessante Ideen abschauen darf/muss! Aber bald darüber mehr
[Gesehen] goar nix, obwohl ich grosse Lust hatte, wieder Avatar - Aufbruch nach Pandora zu sehen
[Getrunken] Kräutertee, Milchkaffe mit Mandelmilch, viel Wasser
[Gegessen] zu viel Weizen, Gemüsequiche, Hokaidokürbissuppe, Pasta, Pizza, ganz viel Weintrauben, Bananen und Ziegenkäse
[Gedacht] Gott sei Dank wohne ich nicht in Paris: Paris und der Verkehr ist einfach nur schrecklich!
[Gelacht] eine Runde Kitzelboxen mit den Kids, das bringt immer zum Lachen, bestens täglich
[Gefreut] meine Doulafreundinnen getroffen, geplappert, gearbeitet, gedrückt
[Geärgert] das mein blöder Navi mich quer durch Paris geschickt hat. Und 'ne blöde Rechnung
[Gelernt] hör' auf dich duernd zu rechtfertigen, manhe sind es wirklich nicht wert!
[Gekauft] eine Pflanze zum Geburtstag für die Tagesmutter des Schildkröterichs
[Dankbarkeit] solche Freundinnen und Familie in meinem Leben zu haben
[Spirituelles] zu Samhain geräuchert, auf dem Friedhof gewesen, meditiert
[Und sonst so?] mein Hund ist mit zur Arbeit gekommen. Haha, das war lustig, das Purzeltier ist von Schoss zu Schoss gewandert und hat Streicheleinheiten bekommen, und ist jetzt überhaupt zum Schulmaskotchen geworden
[Ausblick auf die nächste Woche] einen schrecklichen Termin er/durchleben müssen und Aikidotraining nach den Ferien wieder beginnen. Ich glaube, ich muss ab morgen meine Muskeln wieder aufwärmen, um nicht einen schrecklichen Muskelkater zu erleben

samedi 2 novembre 2013

:: Sweet November ::



Die dunkle Zeit steht vor der Tür und seltsamerweise ist es die Zeit wo ich am aktivsten bin. Eine Vorfreude auf die Wintersonnenwende steigt langsam bei mir auf, Vorfreude auf Schnee, auf bunte Blätter, auf heiße Tees und Suppen, auf innere Ruhe und gemütliches Zusammensein. Bei mir steht diesen Monat folgendes an:

  • einen Aikidolehrgang mit Gilles Rettel, einem großen Aikidomeister mit dem 6. Dan
  • mich einer meiner größten Ängste stellen, davon möchte ich aber nicht berichten
  • Laternen basteln mit den Trollen
  • meinen Stapel ungelesener Bücher abarbeiten
  • versuchen wirklich ohne Weizen zu essen, es wird immer schlimmer mit dem Darm 
  • Opern hören
  • langsam Adventskalender und Weihnachstgeschenke vorbereiten
  • meinen Kleider- und Wäscheschrank entrümpeln *hüstel* (das habe ich eigentlich jeden Monat vor)
Tja, mal sehen, wie ich durch den November komme ^^! Und wie schaut es bei euch aus?

mercredi 30 octobre 2013

:: Yulwichteln bei Amala ::

Jedes Jahr beobachte ich wie in Kleinbloggersdorf eifrig zu Weihnachten gewichtelt wird und hab' immer eifersüchtig auf die Fotos der Geschenke geschielt. Dieses Jahr habe ich beschlossen mitzuwichteln und ich freu mich wie 'ne Schneekönigin! 


Das Yulzauberwichteln findet bei Amala Krähenfeder statt und ihr könnt euch bis zum 1. November noch anmelden. Macht doch mit!

:: Speisepläne und häusliche Organisation ::

Wenn man eine alleinerziehende, ganztagsarbeitende Mamahexe ist, muss man sich schon ein bissl häusslich organisieren. Ich habe das große Glück Haustrolle Kinder zu haben die (mehr oder weniger) leidenschaftlich alles essen. Das Problem wäre eher das ich aus Müdigkeit ein paar Spaghetti in kochendes Wasser werfe und guten Appetit.

In der Woche essen der kleine Kater jeden Mittag in der Kantine, der Schildkröterich bei der Tagesmutter und ich an der Schule wo ich mir meine Lunchbox mitnehme, das heißt, wir essen jeden Tag Frühstück und Abendessen gemeinsam, und am Wochenende halt das Mittagessen dazu. Das sind dann insgesamt 9 warme Mahlzeiten. Mittwoch Mittags esse allein zu hause, so gibt es meistens Resteessen für mich.
Zu Hause essen wir meistens vegetarisch, denn die Kids hatten schon ihre (viel zu) ausreichende Portion Fleisch (darüber berichte ich hier). Das lässt viel Platz für leckere und abwechslungsreiche Rezepte. .

Um mich besser zu organisieren, habe ich unseine Wochenbasis zusammengebastelt, die mir als Leitfaden dient und trotzdem für Abwechslung sorgt. Diese sieht so aus:

Montag Abends: Suppe (warm oder kalt) und Nachtisch auf Getreidebasis (Hirsebrei, Reispudding, etc...)
Dienstag Abends : Pasta oder Getreide (!) und als Nachtisch Obst
Mittwoch Mittags: Reste für mich
Mittwoch Abends: Gemüse in beliebiger Form und oft Nüsse, Mandeln, Trockenobst
Donnerstag Abends: Gericht auf Hülsenfrüchtlerbasis und Nachtisch nach Jahreszeit
Freitag Abends: Pizza, Pasta oder Crêpe Party mit unserer Traumbabysitterin
Samstag Mittags:  exotisches oder Buntsalat und Joghurtähnliches (halt ohne Milch)
Samstag Abends: Auflauf
Sonntag Mittags: Getreidehaltiges, meistens Gemüse- oder Reispfannen und Trockenfrüchte
Sonntag Abends: Quiche oder Gemüsetorte und Obst

Zu jeder Mahlzeit kommt dann eine kleine, rohe Vorspeise hinzu, seitdem ich gelernt habe, das das Hirn dem Magen besser Bescheid sagen kann, wenn er satt ist. Aber darüber berichte ich auch bald mehr. So schnell klingt das ein bisschen konfus.
Fürs Wochenende backen wir immer Kuchen oder Plätzchen und ich habe immer Unmengen Apfelkompott und Frisch- und Trockenobst im Voraus damit Heißhungerattacken gestillt werden können oder als Nachtisch dienen können.

Da wir alle laktoseintolerant (besonders Kuhmilchlaktose) sind, kommen bei uns keine Milchspeisen auf den Tisch, manchmal einen guten Ziegenkäse. Auf diesem Plan leben wir fast vegan, haha!

Jeden Sonntag bereiten wir zusammen den Speiseplan für die nächste Woche vor, damit ich bequem kindrlos Dienstags einkaufen kann. Die Kinder dürfen sich jede Woche ein Rezept aussuchen was dann in meinem Speiseplan kommt. Donnerstags ist der Tag an dem meine Babysitterfee mit en kleinen einen "Junkfood"Abend organisiert, da sie selbst kein (!) Gemüse ist. Die Kids freuen sich natürlich wie wild auf den Donnerstag Abend und ich kann in Ruhe zum Sport.

Hinzu füge ich Dauerbrennerrezepte, die den Kindern und mir schmecken. Und ich versuche pro Woche ein oder zwei neue Rezepte zu testen, seien sie süß oder salzig. Wenn diese uns schmecken, kommen sie dann in mein Rezeptheft.

Diese Methode hat mir persönlich geholfen Zeit und Geld zu sparen und sehr viel weniger Lebensmittel wegzuwerfen. Es kommt vor ds wir uns nicht 100% an unserem Speiseplan halten, da wird dieses Gericht einfach auf die nächste Woche verschoben.

Ich werde mal versuchen euch so einen Wochenplan zu posten, damit ihr seht wie das praktisch umgesetzt aussieht. Und wie organisiert ihr euch so? Erzählt mal, find' ich spannend!

mardi 29 octobre 2013

:: Von Tieren und Fleisch ::

Fleisch essen. Das ist so ein Thema bei dem ich das Gefühl habe, die Menschen werden wild. Es berührt etwas so urkräftliches. Ich sehe wie sich manche Menschen (hauptsächlich Männer) an den fleischjagenden und fleischessenden Neanderthaler klammern. Andere wiederum schwören nur noch davon, das der neue Lebensstil vegetarisch oder vegan sein MUSS. Was mich betrifft, esse ich nur sehr wenig Fleisch, aus ökologischen und ethischen Gründen aka Massentierhaltung, Wasserverschmutzung, qualvolles Schlachten, usw... Was ich jetzt bloggen werde, betrifft nur mich, meine persönliche Meinung und was ich für mich in Ordnung ist. Dies kann bestritten und anders argumentiert werden, denn das ist für mich auch in Ordnung.

Ich esse sehr gerne Fleisch, aber prinzipiell habe ich etwas dagegen Fleisch zu essen, was nicht fliehen konnte. Das heißt, wenn ich Fleisch kaufe, dann meistens nur Wild. Mit dem Fisch ist das genauso. Ich lebe nicht sehr weit vom Meer entfernt. Frischen Fisch kann ich also täglich bekommen. Deswegen kaufen wir immer frischen Fisch, und keinen Zuchtfisch, wie es immer häufiger für Lachse und sogar Sardinen wird. Aber auch das wird immer seltener. Die Väter meiner Kinder bestehen darauf das ihre Söhne Fleisch essen. Weswegen ich keinen Terror an der Schule und bei der Tagesmutter gemacht habe, damit sie vegetarisch essen. Es war schon im Vorhinein sehr kompliziert, damit der kleine Kater ein laktose-freies Essen serviert bekommt. Wenn ich jetzt auch noch ein vegetarisches Essen verlangen würde, würde ich das Jugendamt von der Schule auf den Hals gehetzt bekommen. 

In Frankreich ist es Pflicht das Kindern die "öffentlich" empfangen werden, täglich Fleisch oder Fisch essen. Das heißt, das in der Kantine sowie bei der Tagesmutter, beide Kinder tierische Proteine zu essen bekommen. *seufz*

Die Kinder essen also Fleisch. Aber ich wollte, das den Kindern bewusst ist, was sie essen. So haben sie mehrmals beim traditionellen Schafschlachten des Aid El Kebir (OK, der Papa vom kleinen Kater ist Moslem, das hilft!) zugeschaut. Sie wissen also das das Fleisch zuvor ein lebendes Tier war, und nicht nur eine Verpackung aus dem Supermarkt. Wie oft ist es mir, als ich in Marokko lebte, passiert das die liebe Schwiegermama mich bat, ein Huhn vom Markt zu holen und ich ein lebendes Tier bei einem Händler kaufte und zum nächsten Laden zum schlachten brachten. Ich weiß noch wie ich lange ein fertig gerupftes Hähnchen auf dem Markt gesucht habe und ich deswegen ausgelacht wurde. Back to the essentials. Es schien, mein Konsumkomfort ließ mich meine Jugendjahre vergessen, denn als Teenager hatte ich auch oft in der Metzgerei der Eltern meiner damaligen besten Freundin, nachmittags ausgeholfen habe. Dort habe ich gelernt, ein Huhn zu töten, zu rupfen und zu entleeren. Stundenlang habe ich die Anatomie von geschossenen Hirschen und Wildschweinen beobachtet und fand das faszinierend.

Heute aber ist mir bewusst, ja ich "kann" praktisch ein Tier selbst schlachten und in essen umwandeln (Lust dazu habe ich nicht unbedingt). Was nicht viele Mitmenschen können, denn es ist ja soviel einfacher ein fertig verpacktes Stück Fleisch im Supermarkt zum Schnäppchenpreis zu ergattern, ohne zu wissen wie das lebende Tier aussieht. Eine Freundin von mir dachte doch wirklich, das Würstchen Innereien eines Tieres seien. Ja vielleicht findet man ja Würstchen entlang der Knochen, hat ja die Form. Ebenfalls habe ich mehrere Schüler die glauben, das man Fischstäbchen so fischen kann. Gleiche Masse für die Ekelnuggets vom Mc Doof.


Ich habe da also eine komische Konzeption des Fleischfresserseins: für mich müssen die Tiere frei sein, (Viehzucht ist sowieso umweltschädlich) damit, wenn sie gejagt oder gefischt werden, nicht immer auf den Teller landen müssen. Und jeder fleischessende Mensch sollte sehen, wissen, wie das was auf seinen Teller kommt, hergestellt wird.Mit Humor erklärt dieses Video es ein bisschen anders haha.



Heute bei uns gibt es kaum Fleisch auf dem Teller, nicht weil es uns nicht schmeckt. Nein, eher aus den ganz oben genannten Gründen: mein persönliches Gusto ist unserem schon schön geschadeten Planet nicht wert. Ich verzichte liebend gerne auf Fleisch wenn dadurch die Massenviehhaltung zurückgehen kann und Tiere nicht mehr qualvoll gehalten und geschlachtet werden, mehr Biobauern Getreide anbauen und somit viel mehr Menschen ernähren können (man benötigt 7000 Liter Wasser um 300 Gramm Fleisch zu produzieren, für 6000 Gramm Getreide!), damit unser Abwasser nicht mehr von den Nitraten der Schweinezuchten verdreckt wird und arme Fische in kleinen Becken von Tiermehlen ernährt werden. Tja, und was das vegan sein angeht, das ist auch noch ein anderes Thema, aber davon berichte ich ein anderes Mal!

Printfriendly

LinkWithin

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...