mercredi 30 octobre 2013

:: Yulwichteln bei Amala ::

Jedes Jahr beobachte ich wie in Kleinbloggersdorf eifrig zu Weihnachten gewichtelt wird und hab' immer eifersüchtig auf die Fotos der Geschenke geschielt. Dieses Jahr habe ich beschlossen mitzuwichteln und ich freu mich wie 'ne Schneekönigin! 


Das Yulzauberwichteln findet bei Amala Krähenfeder statt und ihr könnt euch bis zum 1. November noch anmelden. Macht doch mit!

:: Speisepläne und häusliche Organisation ::

Wenn man eine alleinerziehende, ganztagsarbeitende Mamahexe ist, muss man sich schon ein bissl häusslich organisieren. Ich habe das große Glück Haustrolle Kinder zu haben die (mehr oder weniger) leidenschaftlich alles essen. Das Problem wäre eher das ich aus Müdigkeit ein paar Spaghetti in kochendes Wasser werfe und guten Appetit.

In der Woche essen der kleine Kater jeden Mittag in der Kantine, der Schildkröterich bei der Tagesmutter und ich an der Schule wo ich mir meine Lunchbox mitnehme, das heißt, wir essen jeden Tag Frühstück und Abendessen gemeinsam, und am Wochenende halt das Mittagessen dazu. Das sind dann insgesamt 9 warme Mahlzeiten. Mittwoch Mittags esse allein zu hause, so gibt es meistens Resteessen für mich.
Zu Hause essen wir meistens vegetarisch, denn die Kids hatten schon ihre (viel zu) ausreichende Portion Fleisch (darüber berichte ich hier). Das lässt viel Platz für leckere und abwechslungsreiche Rezepte. .

Um mich besser zu organisieren, habe ich unseine Wochenbasis zusammengebastelt, die mir als Leitfaden dient und trotzdem für Abwechslung sorgt. Diese sieht so aus:

Montag Abends: Suppe (warm oder kalt) und Nachtisch auf Getreidebasis (Hirsebrei, Reispudding, etc...)
Dienstag Abends : Pasta oder Getreide (!) und als Nachtisch Obst
Mittwoch Mittags: Reste für mich
Mittwoch Abends: Gemüse in beliebiger Form und oft Nüsse, Mandeln, Trockenobst
Donnerstag Abends: Gericht auf Hülsenfrüchtlerbasis und Nachtisch nach Jahreszeit
Freitag Abends: Pizza, Pasta oder Crêpe Party mit unserer Traumbabysitterin
Samstag Mittags:  exotisches oder Buntsalat und Joghurtähnliches (halt ohne Milch)
Samstag Abends: Auflauf
Sonntag Mittags: Getreidehaltiges, meistens Gemüse- oder Reispfannen und Trockenfrüchte
Sonntag Abends: Quiche oder Gemüsetorte und Obst

Zu jeder Mahlzeit kommt dann eine kleine, rohe Vorspeise hinzu, seitdem ich gelernt habe, das das Hirn dem Magen besser Bescheid sagen kann, wenn er satt ist. Aber darüber berichte ich auch bald mehr. So schnell klingt das ein bisschen konfus.
Fürs Wochenende backen wir immer Kuchen oder Plätzchen und ich habe immer Unmengen Apfelkompott und Frisch- und Trockenobst im Voraus damit Heißhungerattacken gestillt werden können oder als Nachtisch dienen können.

Da wir alle laktoseintolerant (besonders Kuhmilchlaktose) sind, kommen bei uns keine Milchspeisen auf den Tisch, manchmal einen guten Ziegenkäse. Auf diesem Plan leben wir fast vegan, haha!

Jeden Sonntag bereiten wir zusammen den Speiseplan für die nächste Woche vor, damit ich bequem kindrlos Dienstags einkaufen kann. Die Kinder dürfen sich jede Woche ein Rezept aussuchen was dann in meinem Speiseplan kommt. Donnerstags ist der Tag an dem meine Babysitterfee mit en kleinen einen "Junkfood"Abend organisiert, da sie selbst kein (!) Gemüse ist. Die Kids freuen sich natürlich wie wild auf den Donnerstag Abend und ich kann in Ruhe zum Sport.

Hinzu füge ich Dauerbrennerrezepte, die den Kindern und mir schmecken. Und ich versuche pro Woche ein oder zwei neue Rezepte zu testen, seien sie süß oder salzig. Wenn diese uns schmecken, kommen sie dann in mein Rezeptheft.

Diese Methode hat mir persönlich geholfen Zeit und Geld zu sparen und sehr viel weniger Lebensmittel wegzuwerfen. Es kommt vor ds wir uns nicht 100% an unserem Speiseplan halten, da wird dieses Gericht einfach auf die nächste Woche verschoben.

Ich werde mal versuchen euch so einen Wochenplan zu posten, damit ihr seht wie das praktisch umgesetzt aussieht. Und wie organisiert ihr euch so? Erzählt mal, find' ich spannend!

mardi 29 octobre 2013

:: Von Tieren und Fleisch ::

Fleisch essen. Das ist so ein Thema bei dem ich das Gefühl habe, die Menschen werden wild. Es berührt etwas so urkräftliches. Ich sehe wie sich manche Menschen (hauptsächlich Männer) an den fleischjagenden und fleischessenden Neanderthaler klammern. Andere wiederum schwören nur noch davon, das der neue Lebensstil vegetarisch oder vegan sein MUSS. Was mich betrifft, esse ich nur sehr wenig Fleisch, aus ökologischen und ethischen Gründen aka Massentierhaltung, Wasserverschmutzung, qualvolles Schlachten, usw... Was ich jetzt bloggen werde, betrifft nur mich, meine persönliche Meinung und was ich für mich in Ordnung ist. Dies kann bestritten und anders argumentiert werden, denn das ist für mich auch in Ordnung.

Ich esse sehr gerne Fleisch, aber prinzipiell habe ich etwas dagegen Fleisch zu essen, was nicht fliehen konnte. Das heißt, wenn ich Fleisch kaufe, dann meistens nur Wild. Mit dem Fisch ist das genauso. Ich lebe nicht sehr weit vom Meer entfernt. Frischen Fisch kann ich also täglich bekommen. Deswegen kaufen wir immer frischen Fisch, und keinen Zuchtfisch, wie es immer häufiger für Lachse und sogar Sardinen wird. Aber auch das wird immer seltener. Die Väter meiner Kinder bestehen darauf das ihre Söhne Fleisch essen. Weswegen ich keinen Terror an der Schule und bei der Tagesmutter gemacht habe, damit sie vegetarisch essen. Es war schon im Vorhinein sehr kompliziert, damit der kleine Kater ein laktose-freies Essen serviert bekommt. Wenn ich jetzt auch noch ein vegetarisches Essen verlangen würde, würde ich das Jugendamt von der Schule auf den Hals gehetzt bekommen. 

In Frankreich ist es Pflicht das Kindern die "öffentlich" empfangen werden, täglich Fleisch oder Fisch essen. Das heißt, das in der Kantine sowie bei der Tagesmutter, beide Kinder tierische Proteine zu essen bekommen. *seufz*

Die Kinder essen also Fleisch. Aber ich wollte, das den Kindern bewusst ist, was sie essen. So haben sie mehrmals beim traditionellen Schafschlachten des Aid El Kebir (OK, der Papa vom kleinen Kater ist Moslem, das hilft!) zugeschaut. Sie wissen also das das Fleisch zuvor ein lebendes Tier war, und nicht nur eine Verpackung aus dem Supermarkt. Wie oft ist es mir, als ich in Marokko lebte, passiert das die liebe Schwiegermama mich bat, ein Huhn vom Markt zu holen und ich ein lebendes Tier bei einem Händler kaufte und zum nächsten Laden zum schlachten brachten. Ich weiß noch wie ich lange ein fertig gerupftes Hähnchen auf dem Markt gesucht habe und ich deswegen ausgelacht wurde. Back to the essentials. Es schien, mein Konsumkomfort ließ mich meine Jugendjahre vergessen, denn als Teenager hatte ich auch oft in der Metzgerei der Eltern meiner damaligen besten Freundin, nachmittags ausgeholfen habe. Dort habe ich gelernt, ein Huhn zu töten, zu rupfen und zu entleeren. Stundenlang habe ich die Anatomie von geschossenen Hirschen und Wildschweinen beobachtet und fand das faszinierend.

Heute aber ist mir bewusst, ja ich "kann" praktisch ein Tier selbst schlachten und in essen umwandeln (Lust dazu habe ich nicht unbedingt). Was nicht viele Mitmenschen können, denn es ist ja soviel einfacher ein fertig verpacktes Stück Fleisch im Supermarkt zum Schnäppchenpreis zu ergattern, ohne zu wissen wie das lebende Tier aussieht. Eine Freundin von mir dachte doch wirklich, das Würstchen Innereien eines Tieres seien. Ja vielleicht findet man ja Würstchen entlang der Knochen, hat ja die Form. Ebenfalls habe ich mehrere Schüler die glauben, das man Fischstäbchen so fischen kann. Gleiche Masse für die Ekelnuggets vom Mc Doof.


Ich habe da also eine komische Konzeption des Fleischfresserseins: für mich müssen die Tiere frei sein, (Viehzucht ist sowieso umweltschädlich) damit, wenn sie gejagt oder gefischt werden, nicht immer auf den Teller landen müssen. Und jeder fleischessende Mensch sollte sehen, wissen, wie das was auf seinen Teller kommt, hergestellt wird.Mit Humor erklärt dieses Video es ein bisschen anders haha.



Heute bei uns gibt es kaum Fleisch auf dem Teller, nicht weil es uns nicht schmeckt. Nein, eher aus den ganz oben genannten Gründen: mein persönliches Gusto ist unserem schon schön geschadeten Planet nicht wert. Ich verzichte liebend gerne auf Fleisch wenn dadurch die Massenviehhaltung zurückgehen kann und Tiere nicht mehr qualvoll gehalten und geschlachtet werden, mehr Biobauern Getreide anbauen und somit viel mehr Menschen ernähren können (man benötigt 7000 Liter Wasser um 300 Gramm Fleisch zu produzieren, für 6000 Gramm Getreide!), damit unser Abwasser nicht mehr von den Nitraten der Schweinezuchten verdreckt wird und arme Fische in kleinen Becken von Tiermehlen ernährt werden. Tja, und was das vegan sein angeht, das ist auch noch ein anderes Thema, aber davon berichte ich ein anderes Mal!

dimanche 27 octobre 2013

:: Wochenrückblick ::

[Wetter] Sturm Christian macht gerade die Gegend hier unsicher, es windet und regnet und fegt und hegt aufregend hinter unseren Fenstern
[Gemacht] geputzt, Unmengen Wäsche gewaschen und aufgehängt, Termine erledigt, Rehnungen geschrieben, allgemeinen Papierkram endlich erledigt
[Crafts 'n' Arts] Honigkekse gebacken. Anfangs wollten wir die Fuchskekse von Karmindra und der Wölfin nachbacken, habe aber festgestellt, das ich keinen Zucker mehr hatte
[Bewegt] spazieren mit dem Purzeltier, und ein paar Aïkido-Katas
[Gehört] das Album The Heistvon Macklemore und Ryan Lewis entdeckt und rauf und runter gehört! Gute Laune Musik zum abtanzen
[Gelesen] eine neue Fantasyromanserie angefangen (Ellana von Pierre Botero, spannend!)
[Gesehen] Herbie fully loaded: Ein toller Käfer startet durch mit dem kleinen Kater. Aber doch nicht so gut wie das Original
[Getrunken] Kirschsaft, Zitronenschorle, Schokosojamilch und Kräutertees
[Gegessen] Curry-Blumenkohlsuppe, Blumenkohlauflauf, Honigkekse, Erbseneintopf, Buchweizenpizzen, Fisch mit Reis, Reste
[Gedacht] Mist, die Ferien sind auch schon wieder vorbei
[Gefreut] das Schildkrötenbaby spricht immer besser und kann schon ganze Sätze sagen, er wird wirklich zum kleinen Schildkröterich
[Geärgert] mein Slebstvertrauen ist schon wieder eine Etage tiefer geraten...
[Gelernt] manche Leute leben nur, um anderen zu schaden!
[Gekauft] Chrysanthemen für den Garten, eine Lampe und eine Kiste beim Schweden. Langsam sind wir hier fertig eingerichtet!
[Dankbarkeit] wir haben es doch schön hier in unserem neuen Leben 
[Spirituelles] meinen Altar entstaubt und angefangen, ihn für Samhain zu richten
[Und sonst so?] ich muss mich mal langsam ans Nähen der Bai Jia Bei-Decke für das Wunderbaby der Schlosshexe machen
[Ausblick auf die nächste Woche] Kerzen für eine liebe, liebe Freundin anzünden, die Montag ein Stück Lunge entfernt bekommt und einen nebenberuflichen Wochenendtrip nach Paris planen

:: 20 Dinge über mich ::

Dieses kleine Stöckchenspiel habe ich mir bei der Jademondin abgeschaut. Ich fionde es eine ganz interessante Übung zwanzig Sachen über sich zu schreiben. Und auch eine nicht ganz leichte. Hier also meine kleine Liste:

  1. Als Kind wollte ich immer einen Hund haben. Mit der Zeit habe ich aber entdeckt, das ich eher ein Katzenmensch bin. Am heutigen Tage wohnen 3 Katzen und ein Hund bei mir zuhause.
  2. Ich habe erst ganz spät angefangen Kaffee zu trinken. Meistens war dieses arbeitsbedingt (oder wie überlebe ich am Besten eine Klassenfahrt mit 30 hochaufgeregten Teenagern!) Ansonsten trinken wir hier lieber Rooibos- oder Früchte- und Kräutertees.
  3. Vor 17 Jahren habe ich intensif Aïkido betrieben, so mit etwa 10 Trainingsstunden die Woche. Ich habe im September wieder angefangen zu trainieren. Aua, da waren aber Muskeln eingerostet.
  4. Ich war mit 22 Jahren verheiratet, mit 29 Jahren geschieden.
  5. Ich spreche deutsch, französisch, arabisch, englisch und spanisch. Vor ein paar Jahren konnte ich auch griechisch und portugiesisch, habe aber alles wieder vergessen.
  6. Yoga tut mir zwar körperlich und geistlich gut, finde ich aber langweilig.
  7. Als Kind wollte ich Bäckerin oder Busfahrerin werden.
  8. Während meiner beiden Schwangerschaften wollte ich das Geschlecht meiner Kinder nicht kennen. Beide Male hat sich die Tante vom Ultraschallabor verplappert.
  9. Ich kenne immer noch mein erstes Gedicht was ich in der Schule gelernt habe, auswendig.
  10. Ich bin trotz Übergewicht sehr gelenkig und biegsam und gehe ohne Probleme in den Spagat.
  11. Ich habe eine Laktose- und Glutenintoleranz und man vermutet eine Crohnkrankheit bei mir. Ich habe mir aber noch nie die Zeit genommen, Untersuchungen durchzuführen.
  12. Ich bin immer mit meiner Haarfarbe und -länge unzufrieden, weshalb diese häufig wechselt (meistens von lang rot auf sehr kurz schwarz).
  13. Ich liebe Listen und Ratgeberbücher.Überhaupt bin ich eine Leseratte und lese fast alles was mir zur Hand fällt. 
  14. Seitdem mein heißgeliebter Opa gestorben ist, der leidenschaftlich Klavier spielte, kann ich kein Klavier mehr hören.
  15. Als Kind hatte mir ein Orakel in meinem Englischlernbuch (!) gesagt, ich würde nie Lehrer werden, weswegen ich nie Lehramt studiert habe. Anscheinend hatte das Universum doch andere Pläne für mich und ich bin jetzt doch offiziell Lehrerin geworden.
  16. Ich würde gerne in Korsica leben.
  17. Dreimal hatte ich die Gelegenheit, in die Bretagne zu ziehen. Zweimal habe ich abgelehnt, das dritte Mal als sich die Gelegenheit anbot, hab' ich mir gedacht das es doch kein Zufall sein kann, wenn ich immer wieder in diese Stadt eingeladen werde und habe beschlossen, meiner inneren Stimme zu folgen und zuzusagen.
  18. Ich habe tierische Platzangst und kann leine Höhlen besichtigen ohne einen Panikanfall zu bekommen. Schon allein die Vorstellung wieviele Tonnen Geröll über meinem Kopf sein könnten, gibt mir 'ne Gänsehaut.
  19. Ich bin mit der amerikanischen Musikkultur meines Vaters groß geworden: Bob Dylan, Queen, the Mamas and the Papas, ... Heute noch höre ich diese Musik richtig gerne.
  20. Ich bin offenherzig und gehe leicht auf andere Leute zu, gebe aber nur schwer mein Vetrauen und meine Freundschaft. Wann aber, dauert diese, ich hoffe, ein Leben lang

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