samedi 23 août 2014

:: Hochzeitsvorbereitungen ::

Hoppla, keine Aufregung. Es handelt sich hier nicht um meine Hochzeit, sondern um die meiner besten Freundin F; die nach 7 Jahren endlich ihren Lebens-, Liebens- und Leidenspartner heiratet.

Sie rief mich voller Panik letzten Mittwoch an, denn sie hatte festgestellt, das 10 Tage vor ihrer Hochzeit, also nächsten Samstag, noch gar nix fertig war. Weder Messbüchlein, noch die Deko für den Saal und tausend andere Kleinigkeiten die ihr (und mir) noch so einfielen. Und da meine Freundin F. sehr anspruchsvoll und gebürtig der Insel Oléron in der Poitou-Charente ist, wollte sie ihre Hochzeit in ihrer Taufkapelle auf der Insel feiern. Nur das F. jetzt in Paris wohnt. Mittwoch Abend (oder sagt man bei Mitternacht schon tiefe, späte Nacht? *grins*) purzelte sie dann nach 4-stündiger Fahrt mit Kind und Hund bei uns herein, da ich ihr als gute Trauzeugin meine Hilfe anbot. Und somit wurde mein ganzes Wohnzimmer für zwei Tage belagert. Es schien als wäre ein Wirbelsturm über meinen Esszimmertisch gefegt. Wir waren auf Kriegsfuss in Notsituation!

Ja, ich habe einen Sticker mit der Maus, der Ente und dem kleinem Elefanten auf meinem Laptop kleben!
Am ersten Tag dann, Donnerstag, hieß es Deko einkaufen gehen. Sie hatte keinen blassen Schimmer wie das ganze aussehen sollte und somit kippte sie im ersten Geschäft alles was hie und da zum Thema Hochzeit passte. Und nach einer Stunde shoppen und Kindgejammer, hätte es normalerweise zur Kasse gesollt. Aber dann passte ihr alles nicht und es hieß Einkaufswagen leeren und schnell vor Schließungzeit in ein anderes Geschäft eilen. Göttin sei Dank hatte sie dort eine Erleuchtung und sie entschied sich eine Deko im Thema Inseldorffest zu ergattern in leuchtenden, knalligen Farben. In kurzer Zeit waren dann Tischedecken, Servietten, Lampions, usw. im Einkaufswagen. Hurra! 

Einmal Hölle bitte, und zurück!
Nun mussten wir uns an die Dragees widmen. Eine Dragee [draˈʒeː], auch Dragée, aus dem Französischen, von lateinisch und griechisch tragemata „Nachtisch“, ist eine Mandel, Symbol der Fruchtbarkeit, die mit Zucker überzogen ist,  ansonsten aber beispielsweise auch mit Schokolade. Die Bitterkeit der Mandel kombiniert mit der Süße des Zuckers symbolisiert die Freuden und Leiden des Lebens. Die Drageen sehen wie Porzellansteinchen in pastellenen Farben aus und werden in Frankreich traditionnel bei Hochzeiten, Taufen und der ersten Kommunion in Tütchen und Schachteln an die Gäste verteilt. Bei einer Hozeit besteht die Tradition den Gästen  5 Drageen zu schenken als Wunsch für Fruchtbarkeit, Glück, Wohlstand, Gesundheit und Langlebigkeit. Die ungerade Zahl symbolisiert auch die Unteilbarkeit der Gewerkschaft der Ehe. Schnell haben wir auch dafür unser Glück gefunden. 

Drageen
6 Stunden (!) später haben wir dann angefangen zu werkeln. Einerseits wurde das Messbüchlein gewerkelt: Texte ausgesucht und Lieder. F. bat mich doch die Messe zu animieren, was mich Landhexe natürlich zum schmunzeln gebracht hat. Aber in der Not, habe ich ihr doch zugesagt, obwohl ich doch ungerne vor so vielen Leuten singe. Die ganze Aktion brachte uns dann gegen Mitternacht ins Bett, nachdem vier beim Take-Away-Vietnamesen leckere vegane und nicht vegane Köstlichkeiten gegessen hatten. 

Am nächsten Tag ging es gleich weiter mit Messheftchen ausdrucken, falten und zusammenbinden, Tischpläne zeichnen und Leute zusammenpuzzeln, ohne das es am Ende der Hochzeit zum Familiendrama kommt, gelangweiltes Kind bei Laune halten (vielen Dank Walt Disney und dem Wikinger), Drageenboxen zu Ende schnüren... die ganze Sache brachte uns dann nach einer Flasche Rosé um 2 Uhr ins Bett. 

Und heute morgen fiel meiner lieben F. ein, das sie ihr blaues Strumpfband für die Versteigerung nicht genäht hatte. Und ehrlicherweise sagte sie mir dann auch, das sie eigentlich nicht nähen kann. Ich bereitete mich auf einen Nähcrashkurs vor, doch da erschienen auf dem Körper des Kindes rote Pocken. 1 Woche vor der Hochzeit. Neue Panik an Bord, Mutter mit Kind zum Notarzt. Und ich an die Nähmaschine. Dank der tollen tierischen Unterstützung (Kabel sind ja so ein tolles Spielzeug für kleine Katzen!), entstand dann nach einer Stunde Strumpfbänder für Mutter und Kind!

Mutter
Kind
in action!
tierische Unterstützung!
tierische Unterstützung hoch 2!
Göttin sei Dank, heiraten meine Freundinnen nicht jeden Tag. Und ehrlich gesagt bin ich trotz Müdigkeit sehr gespannt wie alles dann fertig im Saal aussieht und ich freue mich ganz toll auf die Hochzeit, auch wenn ich noch tausend Sachen erledigen muss! Aber als F. dann mit Gepäck und dem Rest heute wieder abfuhr, war ich schon erleichtert, denn jetzt war erstmal Schluss mit Druck! Ich glaube, das ganze hat mich erstmals auch gegen Hochzeit oder Handfasting geimpft. Das wird meinen Wikinger freuen ;)

Übrigens waren es keine irgendwelche tödlichen Pocken, sondern nur Insektenstiche ;) Kind und Hochzeit gerettet!

mardi 19 août 2014

:: Ein Tag wie dieser ::

Letzten Samstag fuhren der Wikinger und ich den Kobold und den Zwerg in den Urlaub. Die beiden fuhren zum ersten Mal mit den 3 Hexen-Omas "so richtig alleine" in die Ferien ans Meer in die Normandie. (Das heißt so ganz nebenbei, zwei Wochen Ferien ohne Kinder für uns, youhouuuuuu!) Auf der Rückfahrt nach Hause fuhren wir wenige Kilometer am Mont Saint Michel vorbei. Zu dumm dort keinen Abstecher zu machen, dachten wir. Und so entführte mich der Wikinger und erfüllte mir einen langjährigen Traum (und einen Punkt meiner 100-Things-to-do-Liste). 

Von weitem schon kann man den 170 Meter großen Mont Saint Michel sehen

Das letzte Mal als ich den Mont sah, war ich wohl ein Kind und damals konnte man noch fast bis zum Fuss des Pilgerortes bei Ebbe fahren. Aber mein Vater meinte, wir hätten keine Zeit, ihn zu besichtigen und wir fuhren frustriert davon. Seit ein Paar Jahren wird in der Bucht des Mont Saint Michels ziemlich viel arrangiert, damit der Mont wieder zu einer Halbinsel wird: der Damm wurde wesentlich verbessert,  die Bucht ausgesandet, die Polder wurden verstärkt, und die 20.000 Touristen die dort im Sommer täglich heranströmen müssen auf dem Festland parken und entweder 2 kleine Kilometer wandern (man muss sich seinen Mont schließlich verdienen!) oder mit kostenlosen Shuttlebussen oder Pferdekutschen hin und her pendeln. 

Pferdeshuttle zum Mont

Mit dem Wikinger hatten wir beschlossen, durch die Bucht auf der ganz neuen Stegbrücke zu pilgern und so die frische Meeresluft zu schnuppern. Auf der parallelen Strecke konnte man dann die restlichen Touristen wie Sardinen in der Büchse in den Shuttlebussen vorbei düsen sehen. Was mich erstaunt hat, war, das trotz grauen Wetters der Mont doch bedeutend viele Besucher hatte. Und das auch zur Mittagszeit.

Der Wanderweg auf dem neuen Damm


Je näher man dem Mont kommt, umso beeindruckender scheint er. Wie in aller Welt hat man im Mittelalter es geschafft, so ein Meisterwerk zu bauen? 



Mit dem Wikinger sind wir dann 2 Stunden lang durch die mittelalterlichen Gässchen spazieren gegangen und manche Ausblicke auf die Bucht an ruhigeren Stellen genießen können. Überall verschnörkelte Wege und versteckte Treppen. Wir haben aber weder die Basilika noch eines der 4 Museen besichtigt, da es erstens Schweineteuer war (eine Firma bewirtschaftet quasi im Monopol alle Geschäfte, Restaurants, Museen und Hotels des Monts), zweitens, wir uns eine halbe Stunde Warteschlange nicht antun wollten, da es drittens nur so von hauptsächlich asiatischen Touristen gewimmelt hat.

Der Stadtplan des Monts


Ausblick auf die Bucht bei Ebbe
Das Ambiente auf dem Mont ist schon einzigartig, wenn ich doch schon etwas enttäuscht war. Die vielen Souvenirläden geben der Halbinsel doch ein Disneylandaspekt, was ich nicht mehr so authentisch macht. Alle Schilder haben japanische Übersetzungen und es trifft vor Kitsch. Hilfe!!! Und die Preise sind alle so Schweineteuer. Zur Angabe: eine Zuckerwaffel 4,50 €, eine Nacht in einem der Hotels 275 €, 2 Stunden Parkplatz 6,90 €. über zwei Stunden ist es dann der Tagestarif zu 12,90 €. *würg*

Wir sind also einfach nur herumgeschlendert und ganz bequem wieder nach Hause gefahren, wo die wilden Hundis ungeduldig auf uns gewartet haben. Es war aber trotzdem ein schöner Tag mit meinem Allerliebsten, der uns auch gezeigt hat,wie sehr wir doch auch gedankenmässig miteinander verbunden sind. Und das ist einfach nur schön!


lundi 18 août 2014

:: Sommer im Hexengarten - Teil 1 ::

Bei Miris Hexenküche gibt es eine tolle Sommeraktion zum Thema "Hexengarten". Als gute Landhexe kann ich euch meinen Hexengarten gar nicht vorenthalten. Deswegen mache ich bei dieser Aktion mit.


Als mein großer Wikinger und ich beschlossen, zusammenzuziehen, wünschten wir unsbeide einen grossen Garten um ein Gemüsebeet anzulegen. Wir besichtigten damals unser Haus das sich relativ schnell zum Traumhaus entpuppte, denn zu ihm zählte ein 1200m² großer Garten, den wir in verschiedene Teile organisieren konnten.

Nach mehreren Nachmittagen mähen, Unkraut jäten, alte Beerensträucher ausreißen, Weinstöcke zähmen, Erde umgraben und Gestrüpp und Bäume schneiden kam ein sehr schöner und angenehmer Garten mit kleinen Alleen und einem richtigen Obstgarten mit verschiedenen Obstsorten zum Vorschein. 

Wir haben also beschlossen, den Obstgarten, Obstgarten sein zu lassen. Dort findet man 



Äpfel
Haselnüsse
Kirschen
Quitten
Zwetschgen
Ein Teil des Gartens ist zur Spielwiese des Kobolds und des Zwerges geworden, mit einer schönen Holzschaukel. Ein anderer Teil eine Bienenwiese mit wilden Blumen und Liegestühlen.


Ein Drittel des Gartens haben wir dann in unser Gemüsebeet umgewandelt: ein Flachbeet für den Wikinger und für mich erst mal ein Beet nach dem Square Foot Gardening System das ich nächstes Jahr ausarbeiten möchte.



Und natürlich auch ganz viele Blumen



   



:: Ein neuer Blog? ::

Wieso eigentlich nicht?

Ich bin eine stille Leserin vieler Bloggerinnen die ich sehr bewundere und die mich teils inspierieren, teils neugierig machen oder teils eifersüchtig träumen lassen. Und da habe ich mir gedacht, warum denn nicht auch du? Du hast tausend Sachen zu erzählen, zu zeigen, zu teilen.
15 Minuten später war mein Blog online und hier bin ich nun.

Hallo klein Bloggersdorf!

samedi 28 juin 2014

:: Crédo Wiccan ::

1. Nous pratiquons les rites pour nous mettre en accord avec les rythmes naturels des forces de la vie marqués par les phases de la lune, les quatre saisons et les quatre fêtes. 

2. Nous reconnaissons que notre intelligence nous donne une responsabilité unique envers notre environnement. Nous cherchons à vivre en harmonie avec la nature, en équilibre biologique plaçant l' accomplissement de la vie et notre conscience au sein du concept d' évolution. 

3. Nous reconnaissons qu'il existe une puissance plus grande que celle qui apparaît à la personne ordinaire. Du fait qu 'elle est plus grande que l' ordinaire elle est parfois dite "surnaturelle".Nous pensons cependant que c' est une erreur car il s' agit d' une potentionalité naturelle. 

4. Nous pensons que la puissance créatrice dans l' univers s' est manifestée à travers la polarité masculine et féminine et que c' est la même puissance créatrice qui crée l' interaction entre le masculin et le féminin. Nous n' en estimons aucune supérieure à l' autre, sachant qu' elles se soutiennent mutuellement. Nous pensons que le sexualité peut-être considérée comme un plaisir, comme un symbole, comme l' incarnation de la vie et comme une des sources cachées de l' énergie utilisée dans la pratique et de la religion. 

5. Nous reconnaissons l' existence des mondes extérieurs et intérieurs parfois appelés psychologiques, spirituels, inconscient collectif, etc.Nous reconnaissons l' existence d' une interaction entre ces deux dimensions qui se traduit de plusieurs manières, par exemple par la spiritualité, la magie ou les phénomènes paranormaux. En conséquence nous ne négligeons aucune dimension par rapport à la perspective de notre réalisation. 

6. Nous ne reconnaissons aucune autorité hiérarchique, mais honorons ceux qui enseigne, respectons ceux qui partagent leur grande connaissance et sagesse, ainsi que ceux qui se sont courageusement offerts à l' animation d' un groupe. 

7. Nous croyons que la religion, la magie et la sagesse sont trois expressions d' une même voie que nous rencontrons dans la façon de voir le monde et dans la philosophie de vie que nous appelons le paganisme. 

 8. S' enorgueillir du titre de "païen", de "sorcier", de "mage" ou de quelque chose d' autre de ce genre ne rend pas tel, l' hérédité pas davantage, ni la collection de titres, degrés et initiations. Un "mage" cherche à contrôler les forces présentes en lui et fait son possible pour vivre avec sagesse, sans faire de tort aux autres et en harmonie avec la nature. 

9. Nous croyons à la réalisation de la vie, à l' évolution, au développement de la conscience éclairant notre compréhension de l' univers, ainsi qu' au rôle personnel que nous tenons au sein du monde. 

10. Notre seule animosité envers le christianisme, ou envers toute autre religion ou philosophie de vie, repose sur leur prétention à être "la seule voie", cherchant ainsi à denier la liberté de pratique et de croyance. 

 11. Nous ne sommes plus aujourd'hui menacés par la discussion sur notre histoire, nos origines et le légitimité de nos traditions. Nous nous sentons essentiellement concernés par notre présent et notre futur. 

12. Nous ne reconnaissons pas l' existence d' un principe absolu du mal qui serait par exemple représenté par des entités comme "Satan" ou "Diable", dans la tradition chrétienne. Nous ne recherchons pas la souffrance et ne reconnaissons pas de vertu particulière à la mortification. 

13. Nous croyons que nous devons rechercher dans la nature ce qui contribue à notre santé et notre bien-être. 

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