Ich bin jetzt fast 30 Jahre alt und fühle mich nicht erwachsen. Auch nicht jugendlich. Etwas dazwischen was wir in Frankreich "adulescent" nennen, eine Mischung aus "adulte" - erwachsen und "adolescent" - teenager. Wenn ich andere Menschen auf der Strasse beobachte oder kennenlerne, frage ich mich immer wie alt sie sein mögen und wundere mich oft wenn sehr erwachsen-wirkende Menschen jünger sind als ich. Denn ich fühle mich nicht erwachsen.
Aber ich bin Mutter. Alleinerziehende noch dazu. Das heißt, an dem Tag an dem ich sterbe, sind meine Kinder fast alleine, denn beide haben abwesende Väter. Wenn ich also frühzeitig verschwinde sollte, wer kümmert sich dann um meine Söhne und wie wird es finanziel für sie aussehen?
Um diese Fragen habe ich mich also heute gekümmert, habe Vorsorgepläne aufgebaut, eine Moral-Person für meine Kinder gefunden, und einen Wirtschafter der sich um ihr Geld (und um meine Beerdigung, falls die Kinder noch zu klein sind) bis zu ihrer Volljährigkeit kümmern wird. Eine Person finden, der ich hundertprozentig vertraue und ihr meine Kinder anvertrauen würde. Herausfinden, das diese Person der Bruder ist, feststellen das auch wenn wir uns nicht sehr gut verstehen, es doch die einzige Person die alles für seine Neffen tun würde und ehrlich und gerecht das Geld verwalten würde. Beschliessen, ihm mit geschlossenen Augen zu vertrauen. Mir war ganz komisch dabei, und wenn ich ehrlich bin, hatte ich sogar Tränen in den Augen, denn das Thema ist ja nicht gerade lustig und ich habe keine wirkliche Lust, frühzeitig zu verschwinden hihi. Aber zum ersten Mal habe ich das Gefühl gehabt, wirklich was "erwachsenes zu machen. Vorsorgen. Meinen Kinder eine Zukunft schenken auch wenn ich nicht mehr an ihrer Seite sein sollten. Ihnen was hinterlassen, das ihnen erlaubt trotz Schmerz wenigstens finanziell zu "über"leben. All diese Fragen schwirrten mir seit dem Tod meines Opas in Gedanken herum. Jetzt ist es getan, ich kann etwas ruhiger schlafen, ... und bin vielleicht ein Stückchen erwachsener geworden.
Um diese Fragen habe ich mich also heute gekümmert, habe Vorsorgepläne aufgebaut, eine Moral-Person für meine Kinder gefunden, und einen Wirtschafter der sich um ihr Geld (und um meine Beerdigung, falls die Kinder noch zu klein sind) bis zu ihrer Volljährigkeit kümmern wird. Eine Person finden, der ich hundertprozentig vertraue und ihr meine Kinder anvertrauen würde. Herausfinden, das diese Person der Bruder ist, feststellen das auch wenn wir uns nicht sehr gut verstehen, es doch die einzige Person die alles für seine Neffen tun würde und ehrlich und gerecht das Geld verwalten würde. Beschliessen, ihm mit geschlossenen Augen zu vertrauen. Mir war ganz komisch dabei, und wenn ich ehrlich bin, hatte ich sogar Tränen in den Augen, denn das Thema ist ja nicht gerade lustig und ich habe keine wirkliche Lust, frühzeitig zu verschwinden hihi. Aber zum ersten Mal habe ich das Gefühl gehabt, wirklich was "erwachsenes zu machen. Vorsorgen. Meinen Kinder eine Zukunft schenken auch wenn ich nicht mehr an ihrer Seite sein sollten. Ihnen was hinterlassen, das ihnen erlaubt trotz Schmerz wenigstens finanziell zu "über"leben. All diese Fragen schwirrten mir seit dem Tod meines Opas in Gedanken herum. Jetzt ist es getan, ich kann etwas ruhiger schlafen, ... und bin vielleicht ein Stückchen erwachsener geworden.
Und ihr, habt ihr auch schon daran gedacht? Was habt ihr für eure Kinder vorbereitet? Fühlt ihr euch erwachsen?




