vendredi 4 janvier 2013

:: This Moment #01 ::



Inspired by "Soulemama" Amanda Blake Soule:  {this moment} 

A Friday ritual. A single photo - no words - capturing a moment from the week. A simple, special, extraordinary moment. A moment I want to pause, savor and remember."

jeudi 3 janvier 2013

:: Bruder-Schwestertag ::

Der Tag hatte für ihn ein bißchen schwierig angefangen. So wurde ich früh um sieben per Telefon aus dem Bett geworfen um mit den Haustrollen zur Königin-Mutter zu wandern, Konflikt schlichten, Nerven beruhigen, die richtigen Worte finden und frische Croissants zu bringen. 

In der Welt meines Bruders sieht alles ein bißchen anders aus als in der unseren. Das Leben ähnelt einer Vorabendserie, die Darsteller des Lebens seines Filmes sind bester Intentionen, naif, warmherzig, verträumt, offen, tolerant. Die Anderen, also alle, die nicht wissen, dass sie in seinem Film mitspielen, sind (Gott sei Dank nicht alle!) eher das Gegenteil: immer in Eile, schroff, ernst, gestresst, unsympathisch. Ab und zu lichtet sich der Schirm vor den Augen meines Bruders und dann bricht für ihn eine Welt zusammen, es gibt nicht vieles was ihn trösten kann, manchmal sind es nur offene Arme die Tränen empfangen können. Heute war also so ein Tag.

Grossen Leiden, grosse Mittel, ein Bruder-Schwestertag musste her. Wir haben die Haustrolle anderswo untergebracht und sind Richtung Stadt gezogen, denn das Purzeltier musste geschoren werden. Und ich glaube, es ist eine Ewigkeit her gewesen, das wir solch einen Bruder-Schwestertag hatten. 

Ich wusste, das es da ist. Die Zeitung hat davon berichtet. Und von dem Küchenfenster der Wohnung auf dem Dach kann ich es ja sehen, besonders am Abend, wenn es beleuchtet ist. 


Seine Augen haben nur geleuchtet und eine stumme Frage gebildet. Ja, komm wir fahren Riesenrad! Einmal die Stadt von oben sehen. Schauen, ob man von da oben auch die Wohnung auf dem Dach sieht. Ein bißchen Abstand von all diesen Menschen nehmen, die ihm manchmal das Leben so schwer machen. Dem Himmel ein Stückchen näher kommen, Kräfte sammeln, und dann den Nachmittag zusammen geniessen!





mardi 1 janvier 2013

:: Good-bye 2012, welcome 2013 ::

Endlich! Dieses schreckliche vergangene Jahr ist endlich vorbei, und ich muss sagen, das ich komischerweise richtig aufatme...

2012, hau ab! Willkommen 2013, du wirst mein Jahr! Soviel schönes steht mir bevor. Und ich werde versuchen, das Unschöne wegzuzaubern! 

Ich wünsche euch allen was ihr euch selber wünschen würdet, nur in tausend Mal schöner! Also, lasst es krachen!

Und mir wünsche ich Liebe! Diesmal die Echte, die einzig Wahre. Und natürlich weiterhin soviel Freude an meinen Kindern, meinem Job, meinen Freunden und am Leben. Erfolg wünsche ich mir auch, Gesundheit (die kann ich im Moment wirklich gut gebrauchen!), und auch ein bißchen mehr Geld, denn leider hilft es trotzdem um seine Träume zu verwirklichen. Ja, das wünsche ich mir auch! Meine Träume verwirklichen! 

Frohes Neues Jahr 2013 also euch allen!


dimanche 30 décembre 2012

Wo alles vielleicht doch nicht so schrecklich war

Dieses Jahresende 2012 beschäftigt mich schon sehr, das es für mich im Ganzen kein schönes Jahr war.  Aber ich habe dennoch ein paar schöne Sachen erlebt und die möcht ich jetzt versuchen inden Vordergrund zu bringen um doch ein paar schöne Erinnerungen aus 2012 mitzunehmen. Hier also meine monatlichen Highlights:


Januar: nix besonderes... liebe Freunde, die immer für einen da sind. Aber das allein ist schon wertvoll!

Februar: nach 9 Jahren durch eine lange und komplizierte Familiengeschichte, sehe ich endlich meine kleine Schwester wieder. Was heisst kleine Schwester? Ich durfte eine junge und interessante Frau kennenlernen, die echt was drauf hat. Und mir in sovielen Punkten so ähnlich sieht, das es fast beängstigend wäre, ... wenn sie nicht meine kleine Schwester wäre! Und ich habe sie so unendlich lieb! 

März: die Ankunft in unserem Heim unserer kleinen Hündin. Nach der endlosen Trauer bezüglich des Todes meines Großvaters war die Ankunft des Purzelbaumes schon ein Sonnenschein 

April: erstes Familienfest ohne ihn, theoretische Fahrprüfung bestanden. Am Geburtstag meiner kleinen Schwester *freu*

Mai: zehnte Doulatagung in Paris, die zweite mit meinem Schildkrötenbaby. Viele Occytocin, viele tolle Frauen, viele Schwestern, ein paar Hexen ;), meine Freundinnen, mehrere rote Zelte und eine wichtige Entscheidung

Juni: mein rosa Lappen! Endlich! Ich darf Autofahren, youhou!

Juli: Jobsuche in Paris, mehrere Vorstellungsgespreche die zwar positif sind, aber keinen Job ergeben. Normal, der Traumjob wartet woanders und später auf mich. Und Gott sei Dank, denn ich wäre wirklich nur ungerne nach Paris umgezogen! Aber die Zeit zeigt, es ist große Zeit für den Wechsel, und diese kleine pariser Pause erlaubt uns allen eine Auszeit bei der Großstadthexe und wir entdecken zum ersten mal das berühmte rosa Schloss, zur frossen Freude der Kids.

August: Korsikareise, unser Traumurlaub, mein erster seit Jahren. Und ich entdecke diese Trauminsel zum ersten Mal und glaube dort, einen Teil meines Herzen verloren zu haben. Aber das hatte ich bereits schonmal erwähnt!

September: Schulanfang, wir verbringen schöne Spätsommertage, verabschieden uns von einem lieben Haus in dem wir schöne Kindsheittage hatten und erwarten die neuen Erinnerungen in einem neuen Haus

Oktober: der Traumjob! Da isser gewesen. Deutschlehrerin in einer Montessori-Schule und Zuständige für die Auslandsaustausche der Schule mit Partnern in ganz Europa. Ich Lehrerin? Ja, und wie!

November: endlich mal wieder alleine ausgehen, ohne Kinder. Mich wieder Frau fühlen, Weib sein, Freundinnen genießen.

Dezember: den Weltuntergang doch überlebt. Lieben Freundinnen die Zukunft vorhersagen und sehen, das es passiert ist. Sehen, daß das was man macht doch nicht so schlecht ist! 

Wie gesagt, das Jahr war reich an Ereignissen, kleinen Erfolgen, Überraschungen und doch ein paar gute Sachen. Und im Nachhinein erlaubt mir dieser positive Rückblick, doch Frieden mit dem vergangenen Jahr zu schließen. Danke mir. Jetzt bin ich aber auf 2013 gespannt...

vendredi 28 décembre 2012

Wo ich auf mein Jahr 2012 zurückblicke...



Meine Güte, schon sind wir schon am Ende des Jahres angekommen, und ich muss sagen, es ist wie im Flug vergangen. Hier war ich wirklich nicht sehr tätig. 2012 war halt einfach nicht mein Jahr und um ehrlich zu sein, hatte ich icht viel Lust auf vieles, sofern das Jahr schrecklich für mich angefangen hat. Aber schauen wir mal in den Spiegel zurück mit desem kleinen Jahresrückblick den ich bei der Wurzelschneiderin gefunden habe... Vielleicht erklärt ja der ein oder andere Punkt mein Stillsein auf dem Blog.


Vorherrschendes Gefühl für 2012
 

Traurigkeit: fehlende Menschen, fehlende Liebe, Ungerechtigkeit

2012 zum ersten Mal getan?
in Korsika gewesen: ich glaube, ich habe einen Teil meines Herzen dort für immer verloren.

2012 nach langer Zeit wieder getan?

ausgegangen, alleine, ohne Kinder (traumhaft!)

2012 leider gar nicht getan?

geritten

Zugenommen oder abgenommen?
beides, leider! Rauf und runter... und festgestellt das dies doch mit einer Laktose- und Glutenintoleranz zu tun hat. Und ich muss auch zugeben, das ich mich wirklich besser ernähren könnte!

Stadt des Jahres?
Rennes, würde ich sagen, Oder der Hauptbahnhof von Rennes? Das ist wohl das meiste das ich von dieser Stadt beim pendeln mitbekomme!

Alkoholexzesse?
Neee! Auch keine Cola-excesse. Ich glaube, ich bin da jetzt geheilt!

Haare länger oder kürzer?
Länger, und nur in Form geschnitten

Mehr ausgegeben oder weniger?

weniger, sagen wir mal, wir hatten ein paar bittere Monatsenden

Krankenhausbesuche?

Gott sei Dank keine!

Verliebt?

Leider nein

Getränk des Jahres?

Latte Tchai, meine Gûte, einfach himmlisch und voller Laktose

Essen des Jahres?

Sushiiiiiiiiiiiiiiiiiiii (ich liebe Sushi)

Most called persons?
hum, ich weiss nicht wenn ich zwischen meiner Mutter, der Schlosshexe oder der Biohexe am meisten angerufen habe... vielleicht die Biohexe. Oder doch die Schlosshexe? Oder vielleicht doch meine Mutter... *grübel*

Die schönste Zeit verbracht mit?

da stehle ich doch glatt die Antwort der Wurzelschneiderin und sage auch "Mit mir selbst"

Die meiste Zeit verbracht mit?

meinen Haustrollen

Song des Jahres?



CD des Jahres?




Buch des Jahres?
Die Neuausgabe von "Le bébé est un mammifère" von Michel Odent, was er mir liebevoll bei der letzten Doula-Tagung in Paris signiert hat. Ich glaube, dieses Buch wurde entweder noch nicht auf Deutsch übersetzt, oder ich kenne dessen Titel nicht. Es ist aber ein "muss-haben" für alle werdenden Mütter, Doulas und Hebammen (und Frauenärzte natürlich). Ich bin total stolz auf mein Autogramm!



Film des Jahres?

"The Hobbit" - wie originel! Ich bin nunmal ein Tolkien-Fan und der Film war meinerseits schon lang erwartet!

Konzert des Jahres
"Les Ramonneurs du Menhirs" - eine keltische Punkband aus der Bretagne in einem klitzekleinem Saal mit vielen hlabnackten Punks. Mein erstes Punkkonzert überhaupt und es war einfach nur genial!!! 

TV-Serie des Jahres?
"Once Upon A Time" entdeckt und verliebt. Sowie "Scandal" und all denen ich schon folge...

Erkenntnis des Jahres?

Erst wenn man selbst jemand Nahes verloren hat, weiss man was echter Trauer ist!
Ich bin eine saugute Lehrerin!
Ich bin trotz allem doch gesegnet!

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
den Tod meines Großvaters, die Trennung vom Vater des Schildkrötenbabys, der Tod eines lieben Freundes

Nachbar des Jahres?
na, die Olle vom dritten Stock ;) Ich glaube, nach zwei Jahren Nachbarnsein, sieht sie, das eine alleinerziehende, junge Mutter mit ihren 2 Haustrollen doch eine nette und achtsame Nachbarin sein kann. Also langsam zähmen wir uns!

Beste Idee/Entscheidung des Jahres?
Die Trennung vom Vater des Schildkrötenbabys, schwierig, aber dennoch leben wir so viel besser!/ Den Job als Lehrerin angenommen zu haben!

Schlimmstes Ereignis?

der Tod meines Großvaters, der alles für mich war!

Schönstes Ereignis?

Korsika!!!

2012 war mit einem Wort?

ereignisreich!

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