lundi 18 mars 2013

:: Von Speckpfannkuchen und Heimweh ::

Manchmal packt mich das grosse Heimweh nach Deutschland und an Kindheitstage zurück. Manchmal habe ich aber auch einfach nur "Schlemmerweh" und ich lange nach Gerichten meiner Kindheit. Lange habe ich nur frustrierend dran gedacht, bis mir eines Tages die Erleuchtung kam: ich kann es doch vielleicht selber nachkochen/-backen. Und so gibt es jetzt bei uns regelmässig Brezel, Rotkohl mit Knödeln, Maultaschen... und seit neuestem Speckpfannkuchen!


Das mit en Speckpfannkuchen ist so 'ne Geschichte. Meine Mama kommt aus Frankreich und konnte nur süße Crêpes machen. Die dicken, fetten Pfannkuchen mit Speck hat sie nie so richtig hinbekommen. Aber meine Omi, die konnte sie gut! Nur haben wir sie selten gesehen. 

Als meine Mama dann meine kleine Schwester erwartet hat, musste sie frühzeitig ins Krankenhaus und wir bekamen eine Haushaltshilfe um meinem Vater mit uns drei grossen zu helfen. Die gute Frau war schon etwas älter, hat sehr altmodische Methoden und kam aus Schlesien. Und um ehrlich zu sein, haben wir ihr das Leben zur Hölle gemacht. Regelmässig machte sie uns Pfannkuchen, die dicken fetten aber halt ohne Speck. Und wir haben immer um die salzige Variente gebettelt. Und eines Tages, gab es mal wieder Pfannkuchen. Wie gewohnt haben wir Marmelade draufgeschmiert, unter der Aufsicht der Frau P. und reingebissen ... um Speckstückchen drin zu schmecken! Und die Frau P. hat dann nur gegrinst. Rache ist halt 'ne süße Sache. Aber weggeekelt haben wir sie dann trotzdem und unsere liebe Oma aus Frankreich ist dann gekommen, um sich um uns zu kümmern! Stolz darüber bin ich aber heute nicht mehr drauf.

Speckpfannkuchen haben wir aber trotzdem weiterhin geliebt und dies wollte ich halt für mich und die Jungs nachbacken.



Für 12 dicke Speckpfannkuchen braucht man:
  • 2 Tassen Mehl
  • 4  Ei(er)
  • 2 Tassen Milch
  • 1 TL Salz
  • 200 g Speck (bei uns Rinderspeck aus der Halal-Metzgerei, schmeckt genauso gut)
  • Butter, zum Braten

Zubereitung

Das Mehl sieben und nach und nach mit einem Schneebesen in die Milch rühren. 
Dann die Eier zufügen und zu einem glatten Teig verrühren. Das Salz unter den Teig geben.  Die Herstellung des Teiges ist kinderleicht und kindertauglich. Der kleine Kater hatte viel Spaß dabei!
Den Speck in Würfel schneiden und immer ein paar Speckwürfel in etwas Butter glasig braten.
Einen Schöpflöffel Teig auf die Speckwürfel gießen und von beiden Seiten goldbraun braten. 

Mit einem leckeren, grünen Salat geniessen. Guten Appetit!


dimanche 17 mars 2013

:: Sonntagsfreude ::

Jeden Sonntag Sonntagsfreuden, - nach einer Idee von Maria vom Kreativberg.


Erste Tulpen und aufgepeppert Jahreszeitentisch: Frühling du kannst (jetzt aber wirklich) kommen!

samedi 16 mars 2013

:: Frühlingsoutfit und andere Neuigkeiten ::

Tja, und weil der Frühling es dieses Jahr überhaupt nicht eilig hat, habe ich beschlossen, ihn mit einem neuen Frühlingsoutfit auf dem Blog herzulocken. Magnoliablüten so wie ich sie liebe und so wie es sie im Garten meiner Kindheit gab. Na, gefällt es euch?

Auch neu auf meinem Blog findet ihr meinen kleinen "Hexenbuchladen", meinen Amazonshop bei dem ihr die Bücher kaufen könnt, die es auf diesem Blog zu sehen gibt. Vielleicht bekomme ich dann dank euch auch einen Gutschein um meiner Büchersucht nachzukommen hihihi! Im Voraus schonmal vielen Dank ihr Lieben.

Ich wünsche euch trotz Schnee und Sauwetter einen schönen, wenigstens inneren, Frühlingsanfang!


vendredi 15 mars 2013

:: Überraschungspäckchen! ::

Huch, was freut sich die Wanderhexe wie eine Schneekönigin! Da macht sie ihren Briefkasten auf und findet einen riesigen Umschlag von ihrer Freundin, der Schlosshexe. Wieso, weshalb, warum? Einfach nur so, weil sie mich lieb hat.

Und in diesem wunderbaren Umschlag geb es für mich:

  • eine "Bio-Contact" Zeitschrift über Rohküche vs Garküche
  • eine Kuchenform fürs Madeleine (woher wusste sie denn das ich mir eine gewünscht habe?): jetzt werde ich prime, neue Rezepte ausprobieren können, die seit langem auf dem Küchenschrank hängen
  • ein Montessoribuch zum lesen lernen für den kleinen, begeisterten Kater
  • und Holzwäscheklammern im Antiklook und aus Buchenholz
Vielen Dank liebe Schlosshexe <3 


dimanche 10 mars 2013

:: Weltbester Schoko-Schichtkäsekuchen (oder so was ähnliches) ::

Hurra, heute fällt mal kein Schnee! Dafür hagelt es wie wild. Da müssen wir wohl drinnen bleiben und uns anders beschäftigen. Mit backen zum Beispiel. Aber der Kühlschrank/Küchenschrank ist auch nicht gerade der vollste. Gott sei Dank viel mir ein, daß ich noch einen Topf "faisselle" (also, ich habe überall gesucht, aber ich glaube, so wie wir "faisselle" in Frankreich kennen, gibt es so was nicht in Deutschland. Am ähnlichsten wäre so ein Mix aus Käsesieb, krümmeliger Quark, Hütten- oder Schichtkäse. Bequemlicherweise werde ich hier das Wort Schichtkäse benutzen) im Kühlschrank hatte und die schnell weggefuttert werden musste. Also ratz fatz ein kindertaugliches Rezept gesucht und das hier ist dabei rausgekommen:



:: Schoko-Schichtkäsekuchen :: (für ca. 8 Personen)

Für die Schichtkäsekuchencrème:

  • 300g abgetropfter (Ziegen-) Schichtkäse (oder einfach nur Quark)
  • 1 Ei
  • 40g Rapadura-Zucker
  • 10g Reismehl
  • 10 g Mondamin 
Für den Schokoteig:

  • 150g Backschokolade
  • 2 Eier
  • 80g Margarine
  • 40g Reismehl
  • 40g Rapadura-Zucker
  • eine grosse Prise Salz

Wie wird's gemacht?

In einer grossen Schüssel den Schichtkäse und das Ei verquirlen. Den Rapadura-Zucker hinzufügen und gut verrühren. Mehl hinzufügen und in eine homogene Masse verrühren. Kühl stellen.

In einem Kochtopf bei niedriger Hitze Schokolade mit der Margarine verschmelzen lassen, bis man eine glatte Masse erhält. Den Rapadura in eine Schüssel geben und mit der geschmolzenen Schokoladen/Margarine-Mischung übergießen. Gut durchrühren. Die Eier einzeln hinzugeben und gut unterrühren. Reismehl durchsieben und in die Schüsseldazufügen.

Ofen auf 160°C vorheizen. Die Hälfte des Schokoteigs in eine gefettete Kuchenform giessen. Darüber die Schichtkäsemasse verteilen und dann mit dem Rest des Schokoteiges verdecken. Ungefähr 40 Minuten backen (und währenddessen Mau-Mau spielen). Abkühlen lassen und dann den Kuchen ungefähr 2 Stunden kalt stellen. Am besten kühl mit Himbeermarmelade geniessen.


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